Retrospektive pt. 3

Nice try, aber schon wieder nicht am Sonntag geschafft. Naja, vielleicht ja nächste Woche. Dafür komme ich aber auch gerade erst aus Berlin zurück und das war sehr, sehr schön. Später mehr.

Musikalisch war es diese Woche irgendwie unglaublich einseitig, aber immerhin habe ich mir endlich auf Jennis Empfehlung hin Hamilton angehört – wir haben bereits im Podcast darüber gesprochen – und kann jetzt nicht mehr aufhören. Und ja, ich bin late to the party, aber das war schon immer meine Stärke. Zwischendurch lief dann noch ein, zweimal Roswell von Marteria bei mir.

Am Samstag war ich außerdem auf dem Bergfunk in Königs-Wusterhausen (ehm, ja ..), um Turbostaat zu sehen und das war insgesamt ein sehr süßes, kleines Festival, wie ich finde. Nach eher dürftigen Deichbrand-Auftritt – eher wegen des Publikums – war das ganz wunderbar. Sogar so wunderbar, dass ich mich frage, wieso ich denn jetzt wieder zweieinhalb Wochen bis zum nächsten Konzert warten muss. Dafür steht aber nächste Woche noch Rocky Votolato und das Green Juice in Bonn an. Auch nice.

Nebenbei habe ich Sense8 wieder unterbrochen, um die zweite Staffel Shadowhunters anzusehen, aber was soll ich sagen. Ich hasse die Serie immer noch und habe erst eine Folge gesehen. Mehs.

Zuletzt habe ich diese Woche noch wunderbares Kichererbsen-Curry gekocht. Das wars dann aber irgendwie auch mit erwähnenswerten Dingen.

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Gekocht: Ziegenkäsepasta mit getrockneten Tomaten und Basilikum

Zur Abwechslung und auf Anfrage gibt es heute mal nichts Gebackenes, sondern Gekochtes! Und zwar von mir eigenhändig gekochtes Essen, dass sogar richtig gut geschmeckt hat!

Es geht sich um die Ziegenkäsepasta, die ich bei Eat Smarter gefunden habe. Dann mussten nur noch schnell die richtigen Zutaten eingekauft werden und schon konnte das Gekoche losgehen.

Zutaten (für 2 Personen)

  • 120g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5-6 Stiele Basilikum
  • 120g Ziegenkäse
  • 200g Vollkorn-Pasta
  • Salz, Pfeffer

Ich habe damit begonnen, erst einmal Wasser für die Pasta aufzusetzen – und es zahlt sich aus, denn das ganze ist eigentlich sehr schnell fertig.

Dann habe ich erst einmal alles mögliche mit einer Gabel aus Gläsern gefischt. Zunächst natürlich die getrockneten Tomaten. Die werden in ein Sieb gegeben, damit man darunter in einem Becher das übrige Öl auffangen kann.

Während die Tomaten munter abtropfen, kann man schon einmal zwei Knoblauchzehen aus dem Glas fischen – ja, ich verwende eingelegten – und sich gleich darauf mit einem scharfen Messer bewaffnen, um den Knoblauch fein zu hacken.

Dann kann das aber auch wieder zur Seite. Als nächstes habe ich mir den Ziegenkäse vorgenommen, der einfach nur leicht in den Händen zerbröselt wird.

Die Tomaten sollten mittlerweile ausreichend abgetropft sein, sodass ihr diese dann ebenfalls in Streifen schneiden könnt. Wie und in welcher Größe ist einem selbst überlassen, ich mag es lieber wenn es etwas kleiner ist. Außerdem pappt das ganze aber sowieso noch gut aneinander später.

Wenn das alles erledigt ist, messt ihr zwei Esslöffel von dem abgefangenen Öl ab und gebt das in eine große Pfanne. Die sollte zu Beginn einmal mit dem Öl heiß werden, sodass man den Knoblauch darin anbraten kann, sobald die Tomaten man die Tomaten reingibt, kann man die Platte aber auch wieder auf mittlere Hitze zurückschrauben.

Die Tomaten-Knoblauch-Mischung gut drei Minuten anbraten lassen, bevor der Ziegenkäse dazukommt. An der Stelle darf man wirklich nicht vergessen, einfach immer weiter zu rühren, damit der Käse nicht allzu sehr am Pfannenboden haftet.

An der Stelle kann man die Platte auf der die Pfanne steht dann noch ein bisschen kleiner drehen, damit man kurz Zeit hat, den Basilikum zu waschen und ebenfalls grob zu hacken.

Im gleichen Atemzug auch gleich die Pasta abgießen – natürlich erst, wenn sie auch fertig ist – und kurz abschütteln, bevor sie auch gleich in die Pfanne kommt.

Schnell noch den Basilikum oben drüber und alles mit einer Zange gut vermischen – fertig!

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