Late Night Tunes #2

Ganz knapp, bevor der März auch schon wieder vorbei ist, blogge ich heute noch schnell über Musik die ich seit dem vergangenen Post gehört habe, die ich vielleicht wiederentdeckt habe oder erst viel zu spät kennengelernt habe. Dass das ganze vielleicht etwas vom ersten Fuzecast (hier hören) beeinflusst wurde, kann ich nicht bestreiten ..

Meistgehört

(1)

Am meisten habe ich in dieser Zeit definitiv Kontakt von FJØRT gehört, egal ob live oder eben zwischendurch auch auf dem iPod. Es hat jetzt schon einen Platz sehr weit oben bei meinen liebsten Alben des Jahres sicher – und ich möchte daran erinnern, dass es bereits im Januar rauskam.

(2)

Ein zweites Album, und davon besonders ein Song, ist ebenfalls sehr oft rauf und runtergelaufen in letzter Zeit – aus Gründen! Ich rede hier von Sondaschule und ihren Song „Bestes schlechtes Vorbild“. Warum auch immer habe ich das komplette Album Schön kaputt auch erst in diesem Jahr für mich entdeckt, obwohl es doch bereits im letzten Sommer veröffentlicht wurde. Wer es noch nicht kennt: Hören! Los!

Mist, warum nicht früher gehört?

Okay, hier hätte ich einiges, um die Kategorie auszufüllen. Wie gesagt, könnte das alles ja etwas durch den Fuzecast beeinflusst sein, der sich in seiner ersten Episode mit dem Musikjahr 2006 beschäftigte. Neugierig, wie ich war, hörte ich mich durch ein paar (viele) der genannten Alben und kam zu dem Schluss, dass ich das alles gerne schon früher gekannt hätte. Unter anderem möchte ich hier The Red Tree von Moneen nennen, das mich wirklich sehr begeistert hat seitdem.

 

Aber auch The Body, The Blood, The Machine von The Thermals oder …We are still alive von Latterman finde ich durchaus hörenswert – genauso wie viele andere der genannten Alben, aber das wäre meine kleine Auswahl daraus.

 

Größte Überraschung


(1)

Meine größte musikalische Überraschung dieses Zeitraums gebe ich wirklich nur zähneknirschend zu. Es geht hier um eine Band, die ich zwar schon länger kannte und von der ich auch den ein oder anderen Song gut fand, die mich allerdings nie richtig begeistern und halten konnte. Ich spreche hier gerade über Billy Talent. Ebenfalls im Zuge des Podcasts – langsam wird es langweilig, oder? – hörte ich noch einmal ihr Album II und seitdem ist mein Ohrwurm von „Red Flag“ nicht mehr wegzudenken. Und auch so erwische ich mich immer mal wieder dabei, dass ich den ein oder anderen Song, neben den schon bekannten, eben doch ganz gut finde.

(2)

Ebenfalls eine kleine Überraschung war das Album Brother, Sister von mewithoutYou. Über diese Band schrieb ich ja bereits im letzten Post schon einmal, als ich gerade ihr aktuelles Album für mich entdeckt hatte. Die Überraschung an dieser Stelle ist für mich aber einfach nur, dass es anders klingt, als erwartet. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mag es trotzdem sehr, sehr gerne. Alleine für Songs wie „Brownish Spider“, der sich so süß anhört, aber es bei genauerem Hinhören dann eigentlich gar nicht so ist.

Brownish spider, brownish leaf
Confirms my deepest held belief.
No more spider, no more leaf,
No more me, no more belief.“

(Endlich) Wiederentdeckt

Dass dieses Album, von dem ich jetzt als letztes reden werde, so alt ist, wusste ich schlicht und einfach nicht. Weil ich es eigentlich schon sehr lange kenne und weil es sich für mich nicht so anfühlte, dass es wirklich schon zehn Jahre alt ist. Und vielleicht auch, weil ich mich gefragt habe, was ich damals mit 11 oder 12 Jahren denn so toll daran fand, aber nun gut. Die Rede ist hier von The Black Parade von My Chemical Romance. Viel mehr kann ich eigentlich auch nicht dazu sagen. Es ist ein tolles Album, fertig. Hören!

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Die fünf besten Alben, die ich 2015 in meinen Händen halten durfte.

Während auf dem Herd Schokolade für das Dessert morgen schmilzt, muss ich noch schnell über meine 5 liebsten musikalischen Veröffentlichungen diesen Jahres schreiben. Alles andere wäre halt falsch.

Und während ich das ganze Jahr dachte, dieses Jahr hätte es gar nicht soviel tolle Alben gegeben, wird mir beim Schreiben dieses Posts klar: doch, gab es.

  1. Adam Angst – s/t

    Naja, damit hätte man rechnen können, wenn man mich ein bisschen kennt. Oder ein bisschen diesen Blog liest. Oder ein bisschen mein Twitter liest. Bereits Ende Februar erschienen, ist dieses Album wohl mein Lieblingsalbum diesen Jahres. Weil soviel tolle, aber auch wichtige Songs darauf sind und weil ich schon soviele „schöne“ Momente damit verbinde.

  2. Donots – Karacho

    Einfach, weil ich mir, seit ich die Donots 2014 auf dem Hurricane live sah, gewünscht habe, dass da mehr deutsche Songs kommen. Damals gab es ja nur „Das Neue bleibt beim Alten“, aber so ein ganzes Album auf Deutsch ist irgendwie toll. Und so ganz anders, als die Alben vorher.

  3. Radio Havanna – Unsere Stadt brennt

    Ein Album, dass ich eigentlich nur kaufte, weil mir die Band eben vom Namen schon bekannt war. Es hat mich dann aber doch mehr überrascht, als ich es erwartet hätte und so hatte ich es dieses Jahr schon einige Male auf meinem Plattenteller und höre es immer noch wirklich gerne – alleine für Songs wie „Glasherz“ oder „Komm zurück“ gibt es an dieser Stelle große Liebe.

  4. Sondaschule – Schön kaputt

    Vermutlich halte ich mich mittlerweile viel zu oft im Ruhrgebiet auf, aber Sondaschule sind schon sehr große Liebe geworden mit diesem neuen Album. Viele ruhigere, aber sehr, sehr schöne Songs – man bedenke nur den Titelsong. Mit der Entscheidung, alles selbst zu machen, wurde wohl alles richtig gemacht.

  5. Love A – Jagd und Hund

    Love A kannte ich, wie hier schon einmal beschrieben, schon etwas länger, aber so richtig gekriegt haben sie mich erst dieses Jahr. „Schuld“ war dabei auch das neue Album, das so einige meiner liebsten Songs der Band enthält (100.000 Stühle leer, Ein Gebet).

Aber auch fürs nächste Jahr hat sich schon das ein oder andere Album angekündigt, auf das ich mich schon sehr freue. Ich denke dabei an Turbostaat, Fjort und natürlich KMPFSPRT.