Lieblingsalben 2016.

Heute liste ich hier, ganz typisch für das Ende des Jahres, Kram (Musik) auf, die mir in diesem Jahr viel Freude bereitet hat. Manche hab ich das eine oder andere Mal auch live hören können, aber dazu wird es vielleicht noch einen zweiten Beitrag geben.
Ich habe also tatsächlich 10 aus ich-weiß-nicht-wievielen-Alben auswählen können und das sind sie.

  1. Fjort – Kontakt

    Das kam jetzt vermutlich nicht überraschend, aber für mich ist Kontakt ein Album, das mich konstant über das ganze Jahr hinweg begleitet hat, seitdem es im Januar rausgekommen ist. Ob auf Platte oder live. Das war immer dabei.

  2. Turbostaat – Abalonia

    Nachdem ich kein allzu großer Fan von „Stadt der Angst“ war, hat sich das mit Abalonia glücklicherweise geändert. Ebenfalls im Januar rausgekommen, hat es mich aber doch ein bisschen Überwindung und Zeit gekostet, es endlich anzuhören. Seitdem war es allerdings Liebe.

  3. Moose Blood – Blush

    Das ist eine dieser Bands, die ich erst in diesem Jahr für mich entdeckt habe (es werden allerdings noch eine Handvoll solcher Bands folgen) und gleich für fantastisch befunden habe. Gerade Songs wie die Single Knuckles oder Pastel höre ich sehr, sehr gerne – und eigentlich zwinge ich mich nur, nicht alle 10 Songs aufzulisten.

  4. Heisskalt – Vom Wissen und Wollen

    Meine einzige Frage zu diesem Album ist: Wie kann Musik so viele traumatische Erlebnisse an die Oberfläche bringen?

  5. Rob Lynch – Baby, I’m a runaway

    Lange erwartet, ist es dieses Jahr endlich soweit gewesen! Nach drei Jahren (glaube ich?) das zweite Album von Rob Lynch. Wunderbar, fantastisch, so wie ich es mir erhofft hatte.

  6. Captain Planet – Ein Ende

    Eine Band, die mich jetzt seit vier Jahren begleitet – seitdem das Vorgängeralbum Treibeis erschien. Und diesen Vorgänger werde ich immer mit wichtigen Dingen in Verbindung bringen, die in meinem Leben passiert sind, aber Ein Ende gehört durchaus zu meinen Highlights. Mir gefällt einfach, wie Captain Planet ihre ganz eigene Art von Songs haben. Ich glaube, das könnte ich immer erkennen.

  7. Brian Fallon – Painkillers

    Ich war nie großer Fan von The Gaslight Anthem. Ehrlich gesagt, so gar nicht. Das Soloalbum von Brian Fallon finde ich aber auch einfach ganz anders und wunderbar. Songs wie Honey Magnolia oder A Wonderful Life mag ich sehr, sehr gerne.

  8. Apologies, I have none – Pharmacie

    Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, abgesehen davon, dass es wie erwartet großartig ist.

  9. Basement – Promise Everything

    Das ist wieder eine dieser Bands, die ich erst dieses Jahr für mich entdeckt habe. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob Promise Everything nicht sogar das Debüt war, aber das ist ja auch egal. Es ist es auf jeden Fall wert das eine oder andere Mal (mehr) gehört zu werden!

  10. John Allen – Ghosts

    Manchmal tauchen Alben oder Künstler in den Empfehlungen bei Spotify auf, die man zwar nicht kennt, aber einfach anhören muss. So war das auch mit John Allen. Und das war gut zu, denn schon der erste Song Good Times hat mich emotional kaputt gemacht.

Außerhalb der Wertung befindet sich für mich dann noch Laufenlassen von Liedfett, aus dem einfachen Grund, dass ich es erst so spät in diesem Jahr gehört habe (vor 2 Wochen ..) und ich es gerne eigentlich unter den ersten zehn Alben eingeordnet hätte, aber naja. Irgendwie auch nicht.

Trotzdem möchte ich jedem, der die Band oder das Album noch nicht kennt, dieses ganz dringend ans Herz legen.

Media Monday #276

Uff, schon wieder Montag. Schon wieder Uni. Das sagt alles über diesen Tag.

 

1. Horrorfilme im Oktober gibt es bei mir nicht, weil ich dann bis zum Ende des Jahres nicht mehr vernünftig schlafen werde.

2. Gerade (?) sollte man unbedingt im Kino gesehen haben, denn (ich gehe eigentlich so gut wie nie ins Kino. Kann mich nicht mal an meinen letzten Besuch erinnern).

3. Die deutsche Synchro von Trolls ist ein klassisches Beispiel, wo mit einem prominenten Namen geworben wird, um mehr Leute ins Kino zu locken.

4. Einen guten Science-Fiction-Film würde ich auch gerne einmal sehen.

5. No Matter How Narrow von Republic of Wolves hebt sich angenehm von einem Großteil anderer Music ab, die ich momentan so höre. Dringende Empfehlung!

6. Nähme man Grey’s Anatomy für bare Münze, würde wohl kein Krankenhaus mehr richtig funktionieren.

7. Zuletzt habe ich Heisskalt in Essen live gesehen und das war sehr schön, weil einer der Lieblingsmenschen dabei war.

Media Monday #275

Letzte Woche bin ich auf Grund von spontanen Wochenendaktivitäten in Hamburg, Braunschweig und Frankfurt nicht dazu gekommen, meinen Beitrag zu verfassen. Dafür habe ich die Lieblingsband auf dem Reeperbahn Festival gesehen, habe mich spontan tättowieren lassen und habe Sonntags dann noch Heisskalt gesehen. Montag bestand dann nur noch aus Mac & Cheese.

1. Meine Serien-HeldIn ist immer noch Jessica Jones aus der gleichnamigen Netflix-Serie. Krysten Ritter ist meiner Meinung nach eine grandiose Schauspielerin!

jessicajones

2. Zugegeben, anfänglich wollte ich Fargo nur wegen Bob Odenkirk (Better Call Saul) schauen, doch zumindest die erste Staffel fand ich auch abgesehen davon sehr, sehr spannend. Und sie haben Martin Freeman!

3. Annalise Keating (HTGAWM) ist ein grandioses Beispiel für eine richtig starke Frauenfigur, denn sie zeigt sowohl ihre starken, als auch ihre schwachen Seiten.

4. Mein letzter Spontankauf waren Karten für den Grand Münster Slam der Donots im Dezember. Wegen Vorbands.

5. Twelve war mir anfänglich richtiggehend unsympathisch, doch als im Laufe der Staffel wurde besser ersichtlich, warum er sich verhält, wie er sich verhält und das war schön.

6. Die erste Staffel Penny Dreadful ist auf jeden Fall unter meinen Favoriten für dieses Jahr, weil Eva Green ihre Rolle so gut darstellt – und auch wirklich ein bisschen gruselig.

7. Zuletzt habe ich angefangen, Grey’s Anatomy weiterzugucken und das war ein bisschen kompliziert , weil ich nicht mehr wusste, wo ich aufgehört habe.

cristinayang

Media Monday #273

1. Shadowhunters ist mir ja irgendwann zu blöd geworden, da es sich meiner Meinung nach viel zu wenig am Buch orientiert hat. Schlimmstes Netflix Original bis jetzt.

2. Zuletzt gekauft habe ich gestern die beiden Platten von Gisbert zu Knyphausen – endlich!

3. Selbstfindungstrips oder spirituelle Sinnsuche brauche ich wirklich nicht. Den Großteil meiner Reisen mache ich für Musik.

4. Die Special Edition der FJORT Platte hat bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal (o.ä.), schließlich ist es ein wunderbares, mir persönlich wichtiges Album und außerdem dazu auch noch sehr schön neu aufgemacht.

5. Allein schon wegen des schönen Schubers musste ich „Timelord Fairy Tales“ vorbestellen.

6. Star Trek lässt mich vollkommen kalt, da ich es als Kind immer mit meinem Bruder ansehen musste und es da schon furchtbar langweilig fand.

7. Zuletzt habe ich am Samstag in meinen Geburtstag reingefeiert und das war wunderbar schön, weil wunderbare (& schöne) Menschen dabei waren.

[13.09.16] Moose Blood im Underground in Köln

Nachdem das aktuelle Album Blush von Moose Blood Anfang/Mitte August erschienen ist, startete am Dienstag die Tour im Kölner Underground. Zusammen mit Luca Brasi und PUP, die ebenfalls beide dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten, war das genremäßig ein sehr schön zusammengestellter Abend. Dazu passend ist das Underground einer meiner liebsten Clubs in Köln. Es ist wunderbar gut erreichbar vom nahegelegenen Bahnhof und bietet ausreichend Sitzfläche vor der Location – falls mal eine Band spielt, die man nicht unbedingt sehen möchte. Das war aber gestern definitiv nicht der Fall. Man hätte vielleicht höchstens 2-3 Grad Temperaturunterschied entfliehen können – danke Sommer, dass du wieder da bist.

Luca Brasi haben zumindest meinem Empfinden nach ziemlich pünktlich angefangen. Da ich die Australier leider nur von ihrer Split mit Apologies, I have none kenne und ihr aktuelles Album If this is all we’re going to be bis jetzt noch nicht gehört habe, kannte ich allerdings keinen ihrer Songs so richtig – also, gar nicht eben. Trotzdem waren sie sehr schön anzusehen und ich habe mir zumindest vorgenommen, mich demnächst einmal etwas genauer mit dem aktuellen Album zu beschäftigen. Der Name war mir auf jeden Fall nicht unbekannt, auch wenn ich eher mit einem einzelnen Künstler und nicht mit einer Band gerechnet habe, nachdem ich den Namen hörte.

Im Anschluss daran spielten nur mit einer kurzen Umbaupause direkt PUP. Die kannte ich bereits oberflächlich von ihrem aktuellen Album The Dream is over, aber nach einmal hören konnte ich da live auch nicht sehr viel rekapitulieren. Zudem haben mich PUP live auch nicht allzu sehr begeistern können. Nicht, weil sie musikalisch nicht gut fand, sondern eher aus dem Grund, weil der Funke nicht wirklich überspringen konnte und ich sie live eher unpersönlich fand.

Mir hat dieser eine Auftritt von PUP also durchaus gereicht und ich muss sie nicht unbedingt noch einmal sehen, auch wenn ich mich zumindest daran erinnern kann, dass ich die Platte wirklich gut fand.

Zuletzt waren da dann natürlich noch Moose Blood, sozusagen der Höhepunkt des Abends. Der Grund, warum ich eigentlich dort war, auch wenn, wie bereits erwähnt, der ganze Abend sehr „prominent“ war. Zumindest in meinem Empfinden.

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich da eigentlich anfangen soll, weil mir die Show, zumindest insoweit ich etwas davon habe sehen können, sehr gut gefallen hat. Dazu war die Setlist ebenso prima. Angefangen mit Pastel und Honey vom neuen Album, über natürlich Bukowski und Gum gab es für mich nur einen einzigen Song zu vermissen und das war Kelly Kapowski vom Vorgängeralbum.

Lange auf sich warten ließ da nur mein liebster Song von Blush und gleichzeitig die Vorab-Single Knuckles, der als letztes gespielt wurde. Das war aber gleichzeitig auch ein prima Abschluss für die Show, die in meinen Augen wirklich rundum gelungen war. Und das trotz Tourauftakt! Verwirrt hat mich bloß ein bisschen, was für ein junges, hüpfbegeistertes Publikum Moose Blood so anziehen, aber vermutlich auch vor allem dadurch war die Stimmung während der Show sehr gut.

Letztlich war es schade, dass PUP mich live nicht so sehr begeistern konnten, aber für Moose Blood hat sich die Show dann doch umso mehr gelohnt. Ich möchte mehr davon!