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[13.09.16] Moose Blood im Underground in Köln

Nachdem das aktuelle Album Blush von Moose Blood Anfang/Mitte August erschienen ist, startete am Dienstag die Tour im Kölner Underground. Zusammen mit Luca Brasi und PUP, die ebenfalls beide dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten, war das genremäßig ein sehr schön zusammengestellter Abend. Dazu passend ist das Underground einer meiner liebsten Clubs in Köln. Es ist wunderbar gut erreichbar vom nahegelegenen Bahnhof und bietet ausreichend Sitzfläche vor der Location – falls mal eine Band spielt, die man nicht unbedingt sehen möchte. Das war aber gestern definitiv nicht der Fall. Man hätte vielleicht höchstens 2-3 Grad Temperaturunterschied entfliehen können – danke Sommer, dass du wieder da bist.

Luca Brasi haben zumindest meinem Empfinden nach ziemlich pünktlich angefangen. Da ich die Australier leider nur von ihrer Split mit Apologies, I have none kenne und ihr aktuelles Album If this is all we’re going to be bis jetzt noch nicht gehört habe, kannte ich allerdings keinen ihrer Songs so richtig – also, gar nicht eben. Trotzdem waren sie sehr schön anzusehen und ich habe mir zumindest vorgenommen, mich demnächst einmal etwas genauer mit dem aktuellen Album zu beschäftigen. Der Name war mir auf jeden Fall nicht unbekannt, auch wenn ich eher mit einem einzelnen Künstler und nicht mit einer Band gerechnet habe, nachdem ich den Namen hörte.

Im Anschluss daran spielten nur mit einer kurzen Umbaupause direkt PUP. Die kannte ich bereits oberflächlich von ihrem aktuellen Album The Dream is over, aber nach einmal hören konnte ich da live auch nicht sehr viel rekapitulieren. Zudem haben mich PUP live auch nicht allzu sehr begeistern können. Nicht, weil sie musikalisch nicht gut fand, sondern eher aus dem Grund, weil der Funke nicht wirklich überspringen konnte und ich sie live eher unpersönlich fand.

Mir hat dieser eine Auftritt von PUP also durchaus gereicht und ich muss sie nicht unbedingt noch einmal sehen, auch wenn ich mich zumindest daran erinnern kann, dass ich die Platte wirklich gut fand.

Zuletzt waren da dann natürlich noch Moose Blood, sozusagen der Höhepunkt des Abends. Der Grund, warum ich eigentlich dort war, auch wenn, wie bereits erwähnt, der ganze Abend sehr „prominent“ war. Zumindest in meinem Empfinden.

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich da eigentlich anfangen soll, weil mir die Show, zumindest insoweit ich etwas davon habe sehen können, sehr gut gefallen hat. Dazu war die Setlist ebenso prima. Angefangen mit Pastel und Honey vom neuen Album, über natürlich Bukowski und Gum gab es für mich nur einen einzigen Song zu vermissen und das war Kelly Kapowski vom Vorgängeralbum.

Lange auf sich warten ließ da nur mein liebster Song von Blush und gleichzeitig die Vorab-Single Knuckles, der als letztes gespielt wurde. Das war aber gleichzeitig auch ein prima Abschluss für die Show, die in meinen Augen wirklich rundum gelungen war. Und das trotz Tourauftakt! Verwirrt hat mich bloß ein bisschen, was für ein junges, hüpfbegeistertes Publikum Moose Blood so anziehen, aber vermutlich auch vor allem dadurch war die Stimmung während der Show sehr gut.

Letztlich war es schade, dass PUP mich live nicht so sehr begeistern konnten, aber für Moose Blood hat sich die Show dann doch umso mehr gelohnt. Ich möchte mehr davon!

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