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John Coffey: A House for Thee (2016)

Wie vor ein paar Tagen schon einmal auf Twitter angedroht, habe ich mir vorgenommen, ab und an über Alben zu schreiben, die ich aktuell oft höre oder die mir einfach sehr gut gefallen. Das geht nicht immer um aktuelle Alben, aber beim ersten Mal hab ich dann doch Glück gehabt. Also, naja, zumindest ist A House for Thee in diesem Jahr erschienen.

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass John Coffey in diesem Monat ihre letzten Shows spielen werden, möchte ich noch einmal ein paar Worte über diese letzte Veröffentlichung und dessen Vorgänger loswerden.

Bei A House for Thee handelt es sich um eine EP mit fünf Songs, einer davon die Akustikversion von Relief, ein Song der im Original auf dem letzten Album The Great News (2015) zu finden ist.

Abgesehen von dieser Akustikversion, zeigen die Niederländer sich in den restlichen vier Songs gewohnt laut und brachial. Dazu passend sind die Lyrics eben so wenig Friede, Freude, Eierkuchen. Zumindest insoweit ich es nachvollziehen kann, denn ich würde es gerne nachlesen, um eine treffende Aussage dazu machen zu können.

And you were found in the flood tonight.

The minute you run to change, we will hunt you down!

I’ve committed a crime to this brother of mine,

although he came for afar.

So heißt es im Titelsong der EP und ich finde, dass sich diese Thematik wunderbar in die Musik der Band einfindet. Alles wurde auch musikalisch eher düster gehalten, wodurch sie sich auch klar vom Punk-Rock entfernt – den die Band laut Wikipedia ebenfalls betreibt – und sich mehr dem Post-Hardcore zuwendet. Durch Songs wie Jean Trompette oder Heart of the traitor (beide auf The Great News) ist diese Entwicklung in meinen Ohren deutlich zu hören, da dort noch mehr mit anderen Stilrichtungen gearbeitet wurde. Besonders im Fall dieser beiden Songs erinnert es mich doch schon eher an Ska.

Ein Song der die Entwicklung auf dieser EP meiner Meinung nach aber am besten zeigt, ist die letzte daraus veröffentlichte Single Needles.

Das wird für mich maßgeblich durch den Einsatz einer weiblichen Stimme, sowie die ganze Art des Gesangs und die eher melodiöse Herangehensweise ausgelöst. Das erinnert mich schon beinahe ein bisschen an Dead End von In Flames. Also, nicht stilistisch an die Band, sondern an den Songaufbau des Genres. Demnach tendiert Needles für mich schon ein bisschen in diese Melodic (irgendwas) Metal/Hardcore Richtung.
Ja, ich habe wirklich so wenig Ahnung von Metal. Verzeiht.

Zuletzt möchte ich noch einmal ein paar Worte über Relief oder generell über John Coffey Akustiksongs verlieren.

Hört Unstached!

Wirklich, ich mag John Coffey sehr, sehr gerne, aber am meisten liebe ich sie dafür, ausgewählte Songs noch einmal als Akustikversion veröffentlicht zu haben auf dieser Platte. Das klingt so ganz anders, vor allem, wenn man die lauten, teilweise chaotischen Songs im Kopf hat.

Besonders Romans und Featherless Redheads haben es mir da angetan.

Und mit einer kleinen Playlist aus all meinen genannten Songs (naja, ohne Dead End) belasse ich es jetzt auch bei diesem Thema und melde mich sicherlich noch einmal damit zurück, wenn ich John Coffey in Köln live gesehen haben werde.

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