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[25.08.2016] Isolation Berlin im Gloria Theater in Köln

Im Rahmen des c/o pop Festivals in Köln spielten gestern, am 25. August, Isolation Berlin im Gloria Theater. Eine Band, die ich erst vor kurzem für mich entdeckte und die mich gleich neugierig gemacht hatten.

Als Vorbands waren einerseits PAUW und andererseits Rats on Rafts dabei.

Aber erst einmal zur Location: Wie super cool ist das Gloria Theater eigentlich? Bisher habe ich dort noch nie ein Konzert gesehen, aber die Location hat mich wirklich ziemlich begeistert und war – Achtung, Achtung! – klimatisiert! Es war drinnen angenehmer als draußen! Nach meinem Dienstagabend in der Live Music Hall hat mich das wirklich nachhaltig fasziniert!

Die erste Vorband, PAUW, habe ich nicht komplett mitbekommen, ich würde aber grob schätzen, dass ich zumindest das halbe Set mitbekommen habe. Ich habe die Band aus den Niederlanden vorher nie gehört, fand sie live aber doch sehr süß und naja, irgendwie haben sie es geschafft, unbeschadet aus den 70ern entkommen zu sein. Die komplette Band hätte man so auf jedes Hippie-Festival setzen können. Das wird auch nur durch die psychedelische Rockmusik und ziemlich viele, ausgedehnte Instrumental-Teile unterstützt.

Rats on Rafts habe ich mir im Anschluss nicht angesehen, da bereits der erste Song nur ein einziger Hall war und mich nicht wirklich hat packen können. Bereits im Vorfeld hatte ich mir die Band zumindest einmal angehört, aber auch da für mich befunden, dass sie mich nicht wirklich begeistern können. Die Zeit des Auftritts wurde dann also doch lieber für eine Raucherpause genutzt ..

Pünktlich zu Isolation Berlin waren wir dann aber auch wieder drinnen und das bringt mich zunächst einmal dazu, ein Missverständnis zu beichten. Noch als ich auf dem Weg nach Köln war, war ich der festen Überzeugung, dass Isolation Berlin bis jetzt nur Berliner Schule/Protopop veröffentlicht haben. Kurz bevor ich begonnen habe, diesen Beitrag zu schreiben, habe ich das ganze noch einmal recherchiert und herausgefunden, dass ebenfalls in diesem Jahr bereits ein zweites Album Und aus den Wolken tropft die Zeit erschienen ist.

Was sich mir nun natürlich erklärt, ist die Tatsache, dass meinem Empfinden nach wenige Songs von Berliner Schule/Protopop gespielt wurden. Was dem ganzen aber nicht geschadet hat, da die Band für mich auch so sehr gut anzusehen ist und sehr viel Energie transportieren zusammen mit den teilweise sehr tanzbare Melodien. Insgesamt hat sich die Art, wie sich die Band auf der Bühne gibt für mich aber sehr gut in das Bild, in die Kunstfigur „Isolation Berlin“ – wenn es sie denn gibt – eingefügt. Sei es nun verzweifeltes Stampfen auf der Bühne oder ein kompletter Abbruch zum Ende hin .. oder auch einfach einmal komplette Dunkelheit im Gloria Theater nach Beenden eines Songs.

Die Stimmgewalt von Sänger Tobias zeigte sich für mich dann aber in den mir bekannten Songs und ganz besonders meinem persönlichen Liebling Alles Grau. Diesen Song gestern gehört zu haben, hat mich wirklich sehr gefreut.

Ansagen zwischen den Songs wurden stilecht und in Rockstar-Manier auf Englisch gemacht, zumindest der Großteil. Ob die Flasche Pfefferminz-Likör ebenfalls zur Rockstar-Manier gehörte, habe ich nicht ganz herausfinden können, hat mich allerdings auch so sehr belustigt.

Zum Ende aber noch einmal ein kleines Highlight an der Show gestern – zumindest in meinen Augen: Das Beenden des Sets mit dem Song Isolation Berlin – wenn wir die Zugabe außen vor lassen, denn die gehörte zu den mir unbekannten Songs.

Das war wirklich sehr, sehr schön gestern. Gerne wieder.

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