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Gelesen: Wolfszeit von Nina Blazon

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  • Erschienen: Februar 2012
  • Seiten: 576 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • Preis: 7,99€ (eBook)
  • ISBN: 978-3473400706 
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Wolfszeit“ von Nina Blazon ist ein wunderbarer Jugendroman, der im Frankreich des 18. Jahrhunderts spielt und sich mit der Legende um eine Bestie beschäftigt. Der Protagonist Thomas Auvray macht sich von Versailles aus auf den Weg in die französische Provinz, anfangs noch aus dem Wunsch heraus, das Tier zu zeichnen und möglicherweise eine neue Tierart zu entdecken.

Im Laufe des Romans tauchen sehr viele verschiedene Personen auf. Teilweise sind es Opfer der Bestie, aber eben auch viele Nebencharaktere. So hatte ich teilweise schon das Problem, Leute zu verwechseln oder sie nicht als die gleiche Person aus einer anderen Szene wiederzuerkennen. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass französisch mir einfach keine vertraute Sprache ist und die Namen somit auch nicht.

Der Handlung an sich hat es wirklich nichts genommen und vor allem zuletzt wurde es wirklich sehr spannend. Immer wieder kamen bei mir Vermutungen auf, wer etwas mit der Bestie zutun haben könnte und auch der Protagonist lenkte immer wieder in eine bestimmte Richtung. Ich muss zugeben, dass ich bis zum Schluss nicht wirklich darauf gekommen bin, wer denn nun wirklich Schuld war.

Wölfe haben eine wilde, reine Seele“, stieß er hervor. „Sie sind gut! Gut!“ (S. 393)

Ich persönlich finde Nina Blazons Art zu schreiben sehr angenehm zu lesen und auch, wenn der Roman beinahe 600 Seiten hat, kam es mir gar nicht so lange vor. Auch die Entwicklung der Protagonisten, vor allem Thomas, finde ich sehr schön und auch realistisch, da er eben immer noch aus einem ganz anderen Umfeld kommt, als Adrien oder Bastien, mit denen er sich auf der Jagd nach der Bestie anfreundet.

Vor allem zum Ende des Romans hin, hätte ich mir aber wirklich gewünscht, dass es noch eine Weile so weitergeht. Nicht, weil es mir zu abrupt kam oder in meinen Augen noch etwas gefehlt hätte, sondern weil der Epilog (ich nenne das letzte Kapitel jetzt einfach einmal so) so eine schöne Atmosphäre verbreitet hat, nachdem es vorher eben alles sehr spannend und nervenaufreibend gewesen war.

Wolfszeit“ ist der erste Roman von Nina Blazon gewesen, den ich gelesen habe. Ich habe zwar immer viel von der Autorin gehört, allerdings bin ich eben erst jetzt dazu gekommen, etwas von ihr zu lesen. Ich würde aber definitiv wieder zu einem Buch von ihr greifen, weil ich „Wolfszeit“ sehr angenehm zu lesen fand.

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