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„Hab‘ mein Geld der Nacht vermacht ..“ // Love A im Lido, Berlin

Bis vor kurzem dachte ich noch, dass Love A in Berlin so ziemlich mein spontanstes Konzert ever waren, vor allem für die Entfernung. Am Mittwoch vorher habe ich das ganze nämlich noch schnell geplant, nachdem ich erst für mich beschlossen hatte, doch nicht hinzufahren. In Anbetracht der Tatsache, dass auf den beiden Konzerten allerdings eine 7“ mit zwei neuen Songs verkauft werden würde, musste ich dann halt doch fahren ..

Nach 9 Stunden Anfahrt komme ich also in Berlin an und werde erst einmal von Glatteis überrascht. Halb schlitternd mache ich mich auf die Suche nach der richtigen U-Bahn-Haltestelle und komme schlussendlich beim Hostel an. Praktischerweise liegt genau das nur zwei Straßen entfernt vom Lido – also soweit alles super!

Die Vorband war an diesem Abend Freiburg. Da ich sie zum allerersten Mal überhaupt gehört habe, habe ich von den Texten nicht sehr viel verstanden. Einzig und allein, dass sie wirklich sehr laut sind, kann ich an dieser Stelle sagen – und dass ich sie eigentlich ganz gut fand. Irgendwie war ich dann aber doch zu aufgeregt, Love A zu sehen, als dass ich mich gut auf Freiburg konzentrieren konnte.

Sie erinnern mich vom Sound her aber doch ein bisschen an Turbostaat und sorgen damit bei mir ein bisschen für Verwirrung („Aber .. hä? Die kommen doch gar nicht aus Freiburg?“).

Love A habe ich zwar vorher schon dreimal gesehen, aber an die ersten beiden Auftritte kann ich mich gar nicht mehr so wirklich erinnern (ich weiß ja auch nicht ..) und der dritte war ein kürzeres Set beim Brot & Salz in Köln letztes Jahr.

Allzu lange musste dann aber auch nicht mehr auf Love A gewartet werden und auch auf meine liebsten Lieder musste ich nicht verzichten. Das fing an mit Toter Winkel und Chefkoch und hörte bei den Zugaben dann auf mit Nachbarn und Valentinstag. Immer wieder wurde von der Band auch „Nebel“ gefordert.

Wenn man auf der Bühne raucht, sieht das immer aus, als wüsste man nicht, was man mit seinen Händen tun soll – aber wenn ihr raucht, find ich das super!“

Obwohl die Setlist meiner Meinung nach super war, wurde auch immer wieder lautstark nach Freibad verlangt – hätte ich auch nichts gegen gehabt, wenn ich ganz ehrlich bin. Stattdessen wurde allerdings erklärt, dass Freibad ein saisonales Lied sei und wir immerhin Winter hätten – „Hose runter, Schneemann!“.

Insgesamt fand ich die Show wundervoll und ich bin wirklich froh, doch noch hingefahren zu sein und das nicht nur wegen der 7“. Diese beinhaltet allerdings zwei neue Songs, Kanten und Weder noch, die ebenfalls gespielt wurden und mir gleich auf Anhieb gefallen haben.

Nach einer halben Ewigkeit mit der Musik von Love A bin ich live nun auch ein bisschen angefixt und möchte das möglichst bald wieder erleben dürfen.

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