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Musikliebe auf’s zweite Hören … Nora Yeux

Mit manchen Bands ist das ja so eine Sache. Man hört sie das erste Mal und ist mehr als skeptisch. Also skeptisch im Sinne von Angst und kompletter Verwirrung und „ich finde einfach keine Worte dafür“.

Dann hört man sie irgendwann noch einmal und kann gar nicht glauben, dass das die gleiche Band ist, die man beim ersten Mal eigentlich noch so fürchterlich fand.
Und so ein ganz großes Talent von mir ist es ja darüber hinaus auch noch, tolle Bands erst so richtig kennenzulernen, wenn sie sich schon wieder aufgelöst haben (oder so). Naja, scheinbar wurde mir der Zahn der Zeit frühzeitig gezogen.
So oder so ähnlich war das in meinem Fall auch mit Nora Yeux.
Das erste Mal gehört habe ich die Band März 2013 im Vorprogramm von Mikrokosmos23 in Oberhausen im Druckluft. Ich weiß gar nicht, was ich anders sagen soll, als dass ich damals völlig schockiert war. Wer rechnet auch schon mit so einer Vorband, wenn Mikrokosmos23 doch eher etwas ruhiger sind. Ich kann mich auch gar nicht mehr an so ganz viel erinnern, außer an von der Bühne getretene Monitorboxen und solche Geschichten. Und daran, die Veranstaltung frühzeitig verlassen zu haben, weil ich es einfach denkwürdig fand. Hätte ich mein heutiges Gehirn doch mal dabei gehabt.

Im Zuge diverser Rechercheversuche, in welchen anderen Bands der Adam Angst Gitarrist noch überall so Krach macht/gemacht hat, wurde mir Nora Yeux aber auch wieder in Erinnerung gerufen und ich wurde doch wieder ein bisschen neugierig.
Und wie das mit YouTube so ist, man hört gerade seinen Lieblingssong und landet irgendwann bei Cotton Eye Joe von Rednex. Oder halt auch bei den prettylivesession-Aufnahmen von Nora Yeux. Und entschuldigung, die sind großartig. „Freiheit“ hat mich quasi zwei Wochen nonstop bekleidet, als ich mit dem Fernbus durch Deutschland gondelte.

 

Wieder Zuhause also auch noch alles andere gehört, was Youtube zu bieten hat – was jetzt gar nicht mal soviel ist – und festgestellt, dass das eben alles doch gar nicht so schlimm und schrecklich ist. Im Endeffekt hab ich doch noch die CD gekauft (wobei ich mich frage: Wielange habe ich eigentlich schon keine CD mehr gekauft?! I’m feeling merkwürdig!).

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Trotzdem stellt sich mir an dieser Stelle eben die Frage, wie ich bei ein und derselben Musik zweimal so unterschiedliche Ansichten darauf haben konnte, aber wenigstens ist das im Endeffekt positiv ausgegangen!

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