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Idle Class im Druckluft, oder auch „Eine bedenkliche Nacht in Oberhausen“

Vor jetzt schon beinahe zwei Wochen, am 31. Oktober, waren Annika und ich, diesmal ziemlich spontan, mal wieder zusammen unterwegs, war doch für das Wochenende eigentlich nur KMPFSPRT in Bochum geplant gewesen. Im Zuge dessen stellten wir dann aber eben auch fest, dass Idle Class auf dieser fancy Halloween-Party im Druckluft spielen würden.

Die Band kannten wir zwar beide bisher nur so vom Namen her, aber jetzt mal ganz ehrlich: schlechte Musik bin ich von Uncle M nicht gewohnt.

Als jemand, der Halloween allerdings eher bedenklich findet, hat mich auch dieser Abend vielleicht ein bisschen fertig gemacht. Ach, was rede ich von „Abend“? Der ganze Tag war völlig seltsam und ich kann gar nicht zählen, wie oft ich mich eigentlich erschreckt habe, denn es hat ja schon mit seltsam verkleideten Figuren im Einkaufscenter angefangen.

Nachdem wir beinahe auf der falschen Party – Techno – gelandet wären, konnten wir uns auch schon, wie sollte es an Halloween anders sein, durch verhangene Durchgänge mit Fakespinnweben quälen.

Idle Class waren wohl so für 23 Uhr angesetzt, allerdings hat sich das ganze noch um eineinhalb Gin Tonic nach hinten verschoben, da das Druckluft dann doch noch nicht so voll war. Ein bisschen neugierig war ich inzwischen aber doch geworden, da ich zwar noch nie auch nur einen Song von Idle Class gehört hatte, aber besonders seit das neue Album rausgekommen war (Of Glass and Paper, 25.09.2015) immer mal wieder bei Twitter & Co davon gelesen hatte.

Wie ich es mir irgendwie schon gedacht hatte, gefiel mir das kleine Konzert am Ende auch ziemlich gut – so gut sogar, dass ich im Anschluss gleich noch die Platte kaufen musste (Entschuldigung, aber sie ist silbern.).

Ich kann zwar nicht viel – eh .. gar nichts – über die einzelnen Songs sagen, allerdings finde ich, dass der Auftritt auch so unglaublich viel Spaß gemacht hat, sodass ich sie mir bei Gelegenheit auch sicherlich noch das ein oder andere Mal ansehen werde (da fehlen immerhin noch zwei Unterschriften auf meiner Platte.).

Die Nacht war dann allerdings doch noch nicht vorbei, als Annika und ich doch ziemlich zufrieden zurück zum Bahnhof gelaufen sind, um uns ganz brav abholen zu lassen. Es hat auch nicht genügt, um 8 Uhr abends schon Menschen am Hauptbahnhof liegen zu sehen, wie sie sich gerade .. naja, ihr wisst schon. Mit sich selbst vergnügten. Ich wiederhole: um ACHT UHR ABENDS am BAHNHOF.

Denn von irgendwoher kommt immer ein Niederländer und quasselt dich voll. Auf Niederländisch. Immerhin aber festgestellt, dass ich noch mehr verstehe, als ich eigentlich gedacht hätte. Wollte ihm aber trotzdem nicht meine Handynummer geben.

Schlussendlich sind wir dann aber doch noch sicher nach Hause gekommen und ich habe genug Gruselveranstaltungen für eine lange, lange Zeit hinter mich gebracht.

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