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Adam Lie … äh, ANGST bei Rock am Teich 2015

Samstag. Eine Woche nach dem Olgas Rock in Oberhausen, stand das Rock am Teich in Hürth an. Eigentlich nur aus einem Grund: Adam Angst würden am Abend dort spielen. Die Gelegenheit, dass man gleich in der Nähe wohnt, wollte genutzt werden und so machten Annika und ich uns mit mutigem Vorhaben auf nach Hürth.

Schnell festgestellt dass die Wegbeschreibung (zweimal links, einmal rechts und fertig) die nett ausgedrückte Variante war und man gefühlt einmal ganz Hürth durchqueren musste, bevor man noch einmal das komplette „Festivalgelände“ umrunden musste, um den Eingang zu finden. Das hatte aber doch den Vorteil, dass wir nicht mehr allzu lange auf Adam Angst warten mussten, als wir dann irgendwann endlich angekommen waren und Bändchen um hatten.

Als erstes fällt auf, dass die ganze Veranstaltung relativ klein ist. Vor der Bühne befindet sich keinerlei Absperrung und das fühlt sich seltsam an – allerdings nur solange, bis das Konzert dann auch schon anfängt. Wie schon auf den letzten besuchten Konzerten der Band mit Jesus Christus. Was am Anfang auffällt ist, dass der Sound nicht allzu gut ist und man Sänger Felix kaum verstehen kann – könnte aber auch am dezenten Männergesang schräg hinter’m rechten Ohr liegen.

Meinem Empfinden nach hat sich der Sound auch irgendwann gebessert – zumindest bis es angefangen hat zu regnen und auf einmal nichts mehr aus Richtung Bühne zu hören war. Bis dahin gab es aber noch die vom Album bekannten Song, darunter Was der Teufel sagt – bei dem stets zum Tango aufgerufen wird und Annika und ich beherrschen es doch inkompetenterweise immer noch nicht! – oder der von mir viel zu sehr geliebte (Pop-)Song Altar.

Wo Sänger Felix am Anfang noch groß tönte, dass es bisher auf keinem Festival regnete, auf dem die Band gespielt hat, fing es pünktlich zu Splitter von Granaten dann doch genau damit an. Und das gar nicht mal zu knapp. Für die zwei Strophen hielt der Sound jetzt auch noch, aber dann kam die große Stille – naja, sowas ähnliches halt.

Das ganze Problem mit dem Sound wurde aber auch relativ schnell wieder gefixt und der Rest des Songs konnte auch noch gespielt werden, bevor sich sämtliche Besucher auch erst einmal auf die Suche nach einem trockenen Plätzchen machten.

Hiermit komme ich auch zurück zu unserem sogenannten mutigen Vorhaben: das Booklet der Platte unterschreiben lassen. Eigentlich ja keine schlechte Idee, weil das Booklet wirklich sehr schön ist und ich mich sehr gefreut habe, dass es beiliegt, aber dem Regen hat es auch im Turnbeutel nicht richtig standgehalten. Wie auch immer – Charakterbooklet.

Und jetzt schon unglaubliche Vorfreude auf die Konzerte im Oktober.

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