Startseite » live » „Eigentlich lassen wir uns nur böse angucken und anschreien .. war aber trotzdem super!“ – Adam Angst im Molotow

„Eigentlich lassen wir uns nur böse angucken und anschreien .. war aber trotzdem super!“ – Adam Angst im Molotow

Eigentlich hatten die Annika und ich ja vorgehabt, den Samstag eher ruhig angehen zu lassen. Schließlich hatten wir beide mehr als vier Stunden im Zug verbracht und wenn es nicht einschläfernd ist, dann ist so eine Bahnfahrt eben auch einfach nur nervig. Dazwischen gibt es ja meistens nichts.

Wir saßen also ziemlich entspannt bei Astra draußen und ahnten nichts böses, als es auf einmal hieß, dass Adam Angst kostenlos ein Konzert im Molotow spielen würden. Wir also schnell das Restbier runtergestürzt und rüber zum Molotow, das quasi gleich um die Ecke lag.

Dass nur 150 Leute in den Club passen, war uns von vornherein klar. Dass es allerdings so eng werden würde, hatten wir doch nicht erwartet. Ein richtiges Durchkommen zu einem Platz, an dem selbst ich etwas sehen konnte, war nicht wirklich möglich. Der einzige Platz, der erreicht werden konnte war der, vor den drei größten Menschen, die wohl nur dort waren und so hatte ich auch gleich vor dem Konzert schon den ersten Ellbogen im Gesicht. Eigentlich hätte ich mir da auch schon denken können, wie es so werden würde. Hatte es dann so aber doch nicht erwartet.

Bei der Vorband – Leonid oder Leoniden? – war es noch ziemlich locker – ich hab sie zwar nicht sehen können, aber hören ging ja trotzdem.

Adam Angst ließen dann aber doch auch nicht mehr lange auf sich warten. Schnell noch die Brille in Sicherheit gebracht, weil ich dann doch die restliche Zeit in Hamburg nicht blind verbringen wollte.

Was danach passiert ist, kann ich gar nicht so richtig rekonstruieren. Ich weiß nur, dass es super war. Und dass ich die Band unbedingt ganz bald wieder sehen muss. Und dass ich sie live noch viel mehr feiere, als auf der Platte. Und und und ..

Was ich allerdings im Nachhinein noch immer feststellen kann, ist, dass ich vollkommen kaputt bin. Ellbogen überall – im Gesicht, gegen das Brustbein – kaputter Fuß und ein seltsamer Zusammenstoß an den meine Nase und mein Hinterkopf irgendwie beteiligt waren. Außerdem die Todeserkältung gleich am nächsten Morgen, nachdem ich beinahe zwei Wochen ohne Krankheit durchgekommen war.

Aber es hat sich alles gelohnt. Wirklich alles!

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, bis zum Olgas Rock wieder gesund zu werden. Und natürlich, die Karten für die Tour im Oktober bald zu bekommen.

Und eine uneingeschränkte Empfehlung an alle, die die Band bis jetzt noch nicht gehört oder gesehen haben: unbedingt angucken!

Advertisements

Ein Kommentar zu “„Eigentlich lassen wir uns nur böse angucken und anschreien .. war aber trotzdem super!“ – Adam Angst im Molotow

  1. Pingback: Die fünf besten Konzerte, die ich 2015 sehen durfte. | Misstraurig unterwegs

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s