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Auf den Tisch gebracht #2: Auberginen-Überfresserei und andere Experimente

Neue Woche, neues Essen auf den Teller gebracht. Naja, nicht so ganz. Sonntag und Montag habe ich mich auf Dinge berufen, die ich schon einmal in der elterlichen Küche gekocht hatte. Aber die haben jetzt auf jeden Fall auch die Chaoten-Küche-Prüfung bestanden.

Zum einen war das die Ziegenkäsepasta, die es auch hier auf dem Blog schon einmal ausführlich mit Rezept gab.

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Montag gab es das Winter-Ratatouille aus dem letzten Post dieser Reihe noch einmal, diesmal allerdings mit Reis, statt mit Couscous. Allerdings habe ich jetzt festgestellt, dass Couscous mir in diesem Rahmen deutlich besser schmeckt, falls ich es in naher Zukunft noch einmal kochen werde. Allerdings spricht da dagegen, dass ich mich dann Dienstag endgültig an Aubergine überfraß, da diese schließlich auch noch aufgebraucht werden musste. Ihr seht – für eine Person kochen ist nicht immer ein Riesenspaß.

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Die Restaubergine gab es dann also Dienstags in Form von Pasta mit Auberginen-Sugo und, was soll ich sagen? Irgendwie finde ich, dass es ähnlich wie das Ratatouille vom Vortag war. Karotten waren in Form von ein bisschen Salat auch dabei, den ich auf abenteuerliche Weise durch die komplette Küche verteilte, beim Versuch, die Karotten zu raspeln.

Das Auberginen-Sugo würde ich in dieser Form allerdings nicht wieder kochen. Vielleicht kennt jemandem von euch eine fancy Variante, Auberginen zuzubereiten? Am besten ohne stückige Tomaten im Rezept?

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Am Mittwoch ging ich schlussendlich morgens im 9 los, um meine erste Gemüsetüte abzuholen. Seit Montag wusste ich, was sich darin befinden würde und ich hatte mir bereits ein paar Sachen herausgesucht, die ich damit kochen wollte. Nur der Lauch, der stand immer noch einsam und alleine da und wusste nicht, wie er verwertet werden sollte. Ihr müsst wissen: Ich hasse Lauch! In jeglicher Form!

Da ich es wohl auch nicht lange ertragen hätte, die zwei Stangen Lauch im Kühlschrank liegen zu haben, entschloss ich mich für eine abgespeckte Art von Gemüsesuppe, denn an Sellerie mangelte es mir dann doch. Bevor ich zur Uni losmusste, schnippelte ich also schnell die zwei Stangen Lauch und eine handvoll Möhren – die sich ebenso in meiner Gemüsetüte befanden – und deponierte das ganze im Kühlschrank.

Nachdem ich zwei Vorlesungen hinter mich gebracht hatte, sah die Gemüsesuppe schlussendlich so aus:

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Dank des Auberginen-Sugos am Dienstag sah mich der dreiviertelvolle Becher Ricotta am Donnerstag immer noch vorwurfsvoll an, als ich den Kühlschrank aufmachte. Ich entschloss mich also nach einem unnützen Versuch, in einen Sprachkurs zu kommen, Ricotta-Küchlein zuzubereiten. Wie Pfannkuchen, nur eben mit Ricotta – schmeckt hervorragend! Dazu gab es den Kopf Salat, der sich ebenfalls in der Gemüsetüte befand. Nach eingehenden Gesprächen mit meinem Vater über die Beschaffenheit des Salates bin ich mir weitesgehend sicher, dass es Lollo Rosso war. Naja .. es war jedenfalls irgendein Lollo.

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Jetzt galt es für mich nur noch, den Mangold irgendwie zuzubereiten. Am Freitag gab es also Penne mit Mangold-Sauce. Mein Mixer hat mich da sehr in den Wahnsinn getrieben, denn es galt, den Mangold zusammen mit Knoblauch und Unmengen an Öl zu pürieren – ich klebe quasi am Rezept, wenn ich koche – und diese Sauce dann irgendwie unter die Penne zu rühren. War mir im Endeffekt aber doch zu ölig – notiert für’s nächste Mal.

Den restlichen Kopf Mangold schleppte ich dann am Samstag zu meinen Eltern, wo ich mich über Ostern aufhalten wollte. Gerade angekommen saßen meine Eltern bereits beim Essen und beobachteten mich interessiert dabei, wie ich Mangold blanchierte, Tomaten schnitt und Feta zerbröselte, bevor ich die doch sehr übersichtliche Menge Mangold in eine etwas überdimensionierte Auflaufform brachte.

Das ganze nannte sich schlicht und einfach Überbackener Mangold und war sehr, sehr lecker.

Jetzt bleiben mir nur noch vier Möhren übrig, die ich morgen verwerten werde. Wie seht ihr dann hoffentlich nächste Woche auf dem Blog.

In meiner Gemüsetüte befanden sich ebenfalls noch ein Apfel und eine Birne, die ich zum Frühstück und als kleinen Snack auf der Bahnfahrt gegessen habe.

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