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„Meine Gang ist nicht hart wie Beton, aber sie hat einen eigenen Song!“ – Kraftklub im Palladium

Kraftklub.

Die Lieblingsband meiner Lieblingsband, sozusagen.

Auf Tour.

Am 25. Februar war es endlich soweit: Kraftklub sollten abends im Palladium spielen. Während ich die Tage vorher doch noch ziemlich ruhig war, war ich am Mittwoch dann doch schon ein bisschen nervös und vorfreudig.

Schnell noch Geburtstag mit der Oma gefeiert und überlegt, wie es wäre, wenn Felix sie anrufen würde. Naja, aber das ist ein anderes Thema.

Die Anfahrt war mal wieder mehr so „Ich hasse mein Navi“, weil ich gefühlt einmal komplett quer durch Köln gefahren bin – und jede Ampel auf diesem Weg war rot. Jede verdammte Ampel. Pünktlich ist ja aber sowieso so ’ne Sache, die ich mir abgewöhnt habe.

Also irgendwann gegen 18 Uhr angekommen, Parkplatz gesucht und erstmal die Halle geortet, bevor ich mich dann daran gemacht habe, Annika mitsamt Schwester zu finden. Nachdem weitere Parts der Gang dazugestoßen waren, gings dann auch rein ins Palladium – das neue Merch auschecken und die ganzen anderen wichtigen Sachen halt.

Die Vorband des Abends waren WANDA aus Österreich und – was soll ich sagen?! Ich bin so verdammt verliebt in die, dass ich an Tag zwei schon gar nicht mehr so richtig wusste, worauf ich mich eigentlich mehr freue, nachdem ich Mittwochs mit einem Ohrwurm von „Bologna“ ins Bett gegangen war und mit selbigem am nächsten Morgen auch wieder aufgewacht war.

Ich weiß nicht, ob es bloß am Akzent liegt, tendiere aber doch mehr zu nein. Ich die Stimme von Sänger Marco, ich mag die Art der Musik, ich mag wie sie sich auf der Bühne geben. Auch wenn ich vorher nur drei Songs kannte, bin ich schwer begeistert.

Der Favorit bleibt aber mit großem Abstand „Bologna“.

Kraftklub kamen dann nach einer weiteren Pause auch endlich an die Reihe. Gut versteckt hinter zunächst zwei Vorhängen, später nur noch einem semiblickdichtem Vorhang.

Am ersten Tag mit einem wundervollen „Für immer“-Intro, am zweiten Tag dann mit Unsere Fans. Ich will jetzt aber auch nicht sagen, dass das erste oder das zweite Konzert vielleicht besser war, als das andere, weil ich das aus meiner Perspektive einfach nicht beurteilen kann. Am Mittwoch stand ich relativ weit seitlich und konnte dafür auch die meiste Zeit ziemlich gut sehen, war dafür aber auch ein bisschen ruhiger in der Ecke. Am zweiten Tag hab ich dann mit Annika zusammen erst relativ in der Mitte gestanden. Das war eigentlich ein super Platz, mussten dann aber wegen akutem Männerüberschuss später flüchten. Aber rein zufällig trieb es uns dann gleich zum Tonmischdingens. Und – hoppala – später mehr dazu!

Erst gibt’s noch einen Lieblingsmoment vom Mittwoch: Der Anruf vor Gestern Nacht. Heute ist Leon dran und Felix ruft nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie denn so ein Smartphone funktioniert, seine Freundin an. Naja, versucht es jedenfalls, denn sie drückt ihn weg. Da passt Gestern Nacht als darauf folgender Song natürlich besonders gut.

Donnerstags gibt’s an dieser Stelle ein vorgelesenes WhatsApp-Gespräch über’s beinahe beim schwarz fahren erwischt werden.

Aber kommen wir mal zu Deine Gang. Den Song spielt die Band in der Mitte der Halle auf einer Mini-mini-mini-Bühne. Mittwochs hab ich davon halt so gar nichts mitbekommen – Donnerstags stand ich gleich daneben und, naja, war schon nett! Im Anschluss gab es dann die verschiedenen Arten, wie man so Surfen kann, am lebenden Beispiel zu beobachten.

Da gab’s den „Krauler“ (Steffen) oder auch den „Hüpfer“ (Felix). Naja – und es gab den Gewinner: Till, an beiden Tagen übrigens.

Bei Songs für Liam gab es dann so ziemlich den krassesten Konfettiregen, an den ich mich so erinnern kann. Überall war Konfetti. Selbst im Mund – hab mir sagen lassen, dass es nicht geschmeckt hat.

So alles in allem gab es während der Kraftklub-Show ziemlich viel KRACH-PENG! Besonders dann aber natürlich bei Schüsse in die Luft mit riesigen pistolenförmigen (?) Fingern für Felix.

Kurz erwähnen möchte ich dann nochmal das Medley: bestehend aus Ritalin, Melancholie, Liebe, Kein Liebeslied und zum Schluss Lieblingsband. Besonders über Kein Liebeslied hab ich mich gefreut, aber eigentlich war auch genau die Zusammensetzung ziemlich super.

Am Donnerstag gab’s dann noch etwas, das Mittwoch komplett rausgefallen war: Der Song zusammen mit der Vorband. Wie schon auf der Klubtour war es Blitzkrieg Bop von den Ramones, nur diesmal eben mit Wanda vorgeführt. Liebe auch dafür.

Das Ende wurde eingeläutet, wie sooft, zunächst mit Randale und gleich darauf Scheissindiedisko.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich wirklich schwer begeistert bin. Nach den beiden Klubshows hatte ich ein bisschen Angst, dass es mir so groß vielleicht nicht so gut gefallen könnte, aber eigentlich waren die ganzen Bedenken schon gleich nach dem ersten Song beseite gewischt.

Jetzt freu ich mich einfach auf das Konzert in Münster – und dann sehen wir weiter.

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