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Den Klub eingetanzt: Kraftklub in Nijmegen

Es ist jetzt auch schon wieder eine Woche her, dass ich Kraftklub im Doornroosje in Nijmegen gesehen habe (30.10.), bevor ich mich mal an meinen kleinen knappen Bericht gesetzt habe (oder was da sonst bei rumkommen wird).

Zwischendurch gab es aber auch noch ’ne eigene Domain für meinen Blog. Der ist jetzt also unter www.misstraurig-unterwegs.de zu erreichen.

Aber zurück zu Kraftklub.

Davon abgesehen, dass Parkscheine in den Niederlanden unverschämt teuer sind, war die komplette Anreise mit der Annika und ihrer Schwester mal wieder ein Highlight. Weil noch niemand von uns auch jemals schon mal im Ausland gefahren ist. Angekommen sind wir aber wie immer doch.

Vor dem (neuen) Club war noch eine recht beschauliche Warteschlange und kurz darauf ging’s auch schon rein.

Lobend zu erwähnen: Die kostenlose Garderobe – gefällt (und lässt mit Schrecken an die Preise in der Westfalenhalle zurückdenken).

Ich muss sagen, der Club hat mich ziemlich an ein Kino erinnert, war aber auch alles ganz nett, wenn auch eben „neu“.

Die Vorband war, wie auch schon in Köln. Zugezogen Maskulin. Und ich spreche wohl nicht nur für mich, wenn ich sage, dass sie auch bei mehrmaligem Hören nicht unbedingt besser werden. Das einzige, was ich vielleicht feststellen durfte, war, dass mein Gehirn ganz gut funktioniert, weil ich relativ schnell feststellen konnte, dass sie Ansagen wohl ebenfalls die gleichen waren, wie beim Köln-Konzert.

Und sowieso erinnern sie mich immer noch an K.I.Z. – nur halt schlechter.

Bevor ich mich zulange an der Vorband aufhalte, komm ich dann auch mal endlich zu Kraftklub.

Für mich ist der Vorteil an den Clubshows definitiv gewesen, dass ich auch mal so fast alles gesehen habe und das ist schön. Liegt vielleicht aber auch daran, dass Felix ein Riese ist. Jedenfalls haben Annika und ich uns direkt am Anfang erst mal in die zweite Reihe direkt vor Felix getanzt und ob das so intelligent war – I’m just not sure. Dreimal fast die Brille verloren und einmal hat er beinahe auf meiner Hand gestanden – aber egal! War trotzdem alles wunderbar und schön!

Los ging es, wie auch schon bei den vorangegangenen zwei Shows mit Hand in Hand. Das Geburtstagskind des Abends durfte zu Blau mit Felix auf der Bühne tanzen und wurde gezwangsstagedived.

Fakt ist: Im Doornroosje war’s nicht annähernd so warm wie im Gebäude 9 in Köln. Es wurde nicht mal auf die auf das Thermometer eingegangen aber so wie’s sich angefühlt hat, war das auch gar keinen Blick wert. Ein ganz besonders lustiger Moment war aber doch gekommen, als vor Karl-Marx-Stadt gefragt wurde, wer denn aus Nijmegen kommen würde.

Stille.

Zur Sicherheit nochmal nachgefragt und immer noch Stille. Schlussendlich fanden sich aber wohl noch drei schüchterne Leute aus der Stadt.

Und an dieser Stelle fällt mir auf, dass ich mir vielleicht angewöhnen sollte, meine Berichte früher zu schreiben, damit ich mich an mehr interessant Sachen erinnern kann.

Mein Fazit ist auf jeden Fall, dass ich mir Kraftklub immer wieder irrsinnig gerne in kleinen Clubs ansehen würde. Ich bin beinahe ein bisschen wehmütig, wenn ich daran denke, wo die Konzerte der großen Tour stattfinden. Das ist aber natürlich kein Grund, nicht hinzugehen.

Kraftklub machen einfach Spaß und gleichzeitig ist klar ersichtlich, dass sie auch selbst Spaß haben.

Was will man eigentlich mehr?

xoxo

Nicole

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