[23.08.2016] Thrice in der Live Music Hall in Köln

Uff. Ich traue mich gar nicht, nachzusehen, wann der Blog zuletzt mit einem Beitrag gefüttert wurde. Auf jeden Fall schon viel zu lange nicht mehr, aber darum soll es ja jetzt auch gar nicht gehen.

Viel mehr soll es um die Show der Band Thrice gehen, die gestern ihr einziges Deutschland-Konzert – abgesehen von den Festivals – in der Kölner Live Music Hall spielten. Als Support waren kurz zuvor FJORT angekündigt worden und wer über diese Band und ihre Konzerte mehr lesen möchte, klicke bitte hier, wo ich bereits ausführlich darüber schrieb.

Bereits lange im Vorfeld ausverkauft, war die Live Music Hall also gestern auch entsprechend voll und mit Sicherheit auf mollige, feuchtwarme 30 Grad vorgeheizt, als Thrice schlussendlich auf die Bühne kamen. Obwohl ich erst zum zweiten Mal zu einem Konzert in der LMH war, mag ich es als Location eigentlich sehr gerne. Das blöde ist nur, dass es irgendwie immer störende Nebeneffekte gibt, wie zum Beispiel unfassbar klebriger Boden oder nicht vorhandene Klimaanlagen. Aber das soll es auch sein mit der Meckerei über die Location, denn eigentlich sage ich mir doch jedes Jahr aufs neue, dass ich im Sommer keine Indoor-Veranstaltungen mehr besuchen möchte und werfe dieses Vorhaben jedes Jahr aufs wieder über den Haufen.

Über die Setlist kann ich leider nicht allzu viel sagen, da ich so richtig gut dann doch nur das aktuelle Album To be everywhere is to be nowhere kenne – und es jedem, der es noch nicht gehört hat, wirklich sehr dringend ans Herz legen möchte. Es hat mich sehr positiv überrascht.

Ganz genau sagen kann ich aber zumindest, dass sie sowohl Stay with me, The long defeat, als auch die Single Black Honey gespielt haben. Damit haben sie auch sehr genau meine großen Favoriten vom Album getroffen!

Thrice ist allerdings meiner Meinung nach auch eine Band, die man sich sehr gut anhören oder ansehen kann, wenn man eben nicht jeden Song kennt. Bei mir jedenfalls hat es sehr viel Neugier darauf geweckt, auch die anderen vorangegangenen Alben einmal anzuhören.

Es ist allerdings leider so, dass ich auch bei mehr Kenntnis der Diskographie nicht viel mehr zur gestrigen Setlist sagen könnte, weil wir dann doch irgendwann die Flucht nach draußen antreten mussten – aufgrund der bereits erwähnten 85°C. Generell war sehr viel „Bewegung“ im Publikum, da alles scheinbar auf einer ständigen Wanderung nach draußen und wieder zurück nach drinnen in die Halle war.

Abschließend bin ich, trotz des höchstens zur Hälfte gesehenen Konzertes sehr froh, dort gewesen zu sein. Auch wenn ich die Band nicht ein einziges Mal auf der Bühne habe ausmachen können – das ist schließlich nichts neues – ist die Musik doch sehr gut bei mir angekommen.

Wäre das ganze von den äußeren Begebenheiten ein bisschen weniger anstrengend gewesen, bin ich mir ganz sicher, dass es ein sehr gelungenes Konzert gewesen wäre. So verbleibe ich mal wieder mit dem frommen Gedanken, Club-Shows im nächsten Sommer links liegen zu lassen und den Blog mal wieder etwas regelmäßiger zu bestücken. Werfe ich einen Blick auf die geplanten Shows, sollte es am Input auf gar keinen Fall hapern.

Late Night Tunes #2

Ganz knapp, bevor der März auch schon wieder vorbei ist, blogge ich heute noch schnell über Musik die ich seit dem vergangenen Post gehört habe, die ich vielleicht wiederentdeckt habe oder erst viel zu spät kennengelernt habe. Dass das ganze vielleicht etwas vom ersten Fuzecast (hier hören) beeinflusst wurde, kann ich nicht bestreiten ..

Meistgehört

(1)

Am meisten habe ich in dieser Zeit definitiv Kontakt von FJØRT gehört, egal ob live oder eben zwischendurch auch auf dem iPod. Es hat jetzt schon einen Platz sehr weit oben bei meinen liebsten Alben des Jahres sicher – und ich möchte daran erinnern, dass es bereits im Januar rauskam.

(2)

Ein zweites Album, und davon besonders ein Song, ist ebenfalls sehr oft rauf und runtergelaufen in letzter Zeit – aus Gründen! Ich rede hier von Sondaschule und ihren Song „Bestes schlechtes Vorbild“. Warum auch immer habe ich das komplette Album Schön kaputt auch erst in diesem Jahr für mich entdeckt, obwohl es doch bereits im letzten Sommer veröffentlicht wurde. Wer es noch nicht kennt: Hören! Los!

Mist, warum nicht früher gehört?

Okay, hier hätte ich einiges, um die Kategorie auszufüllen. Wie gesagt, könnte das alles ja etwas durch den Fuzecast beeinflusst sein, der sich in seiner ersten Episode mit dem Musikjahr 2006 beschäftigte. Neugierig, wie ich war, hörte ich mich durch ein paar (viele) der genannten Alben und kam zu dem Schluss, dass ich das alles gerne schon früher gekannt hätte. Unter anderem möchte ich hier The Red Tree von Moneen nennen, das mich wirklich sehr begeistert hat seitdem.

 

Aber auch The Body, The Blood, The Machine von The Thermals oder …We are still alive von Latterman finde ich durchaus hörenswert – genauso wie viele andere der genannten Alben, aber das wäre meine kleine Auswahl daraus.

 

Größte Überraschung


(1)

Meine größte musikalische Überraschung dieses Zeitraums gebe ich wirklich nur zähneknirschend zu. Es geht hier um eine Band, die ich zwar schon länger kannte und von der ich auch den ein oder anderen Song gut fand, die mich allerdings nie richtig begeistern und halten konnte. Ich spreche hier gerade über Billy Talent. Ebenfalls im Zuge des Podcasts – langsam wird es langweilig, oder? – hörte ich noch einmal ihr Album II und seitdem ist mein Ohrwurm von „Red Flag“ nicht mehr wegzudenken. Und auch so erwische ich mich immer mal wieder dabei, dass ich den ein oder anderen Song, neben den schon bekannten, eben doch ganz gut finde.

(2)

Ebenfalls eine kleine Überraschung war das Album Brother, Sister von mewithoutYou. Über diese Band schrieb ich ja bereits im letzten Post schon einmal, als ich gerade ihr aktuelles Album für mich entdeckt hatte. Die Überraschung an dieser Stelle ist für mich aber einfach nur, dass es anders klingt, als erwartet. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mag es trotzdem sehr, sehr gerne. Alleine für Songs wie „Brownish Spider“, der sich so süß anhört, aber es bei genauerem Hinhören dann eigentlich gar nicht so ist.

Brownish spider, brownish leaf
Confirms my deepest held belief.
No more spider, no more leaf,
No more me, no more belief.“

(Endlich) Wiederentdeckt

Dass dieses Album, von dem ich jetzt als letztes reden werde, so alt ist, wusste ich schlicht und einfach nicht. Weil ich es eigentlich schon sehr lange kenne und weil es sich für mich nicht so anfühlte, dass es wirklich schon zehn Jahre alt ist. Und vielleicht auch, weil ich mich gefragt habe, was ich damals mit 11 oder 12 Jahren denn so toll daran fand, aber nun gut. Die Rede ist hier von The Black Parade von My Chemical Romance. Viel mehr kann ich eigentlich auch nicht dazu sagen. Es ist ein tolles Album, fertig. Hören!

„Ich spar mir nichts mehr für später ..“ // FJØRT auf Kontakttour 2016

Das letzte Konzert ist jetzt schon über zwei Wochen her und so langsam sehe ich mich auch wieder dazu in der Lage, über diese Tour und über diese Musik zu schreiben. Bereits in einem früheren Post hatte ich ja erwähnt, dass mich Kontakt fürchterlich emotional macht .. das hat sich übrigens auch nicht geändert, als ich es dann live gehört habe. Aber es war vielleicht auch etwas mutig von mir, das zu denken ..

Aber jetzt von Anfang an. Das erste Konzert der Tour, das ich sah – übrigens auch mein erstes FJØRT-Konzert seit immer – war am 26. Februar in Berlin im Privatclub. Location und das ganze drum und dran fand ich wundervoll, aber mit Berlin kann ich sowieso immer sehr gut leben. Obwohl die Show im Vorfeld bereits ausverkauft war, habe ich den Club am Abend als gar nicht so voll empfunden, wie es in anderen Läden noch passieren sollte.

Einerseits gefreut, andererseits ein bisschen geärgert, habe ich mich darüber, dass Belvedere nicht auf der Setlist stand. Für mich im Vorfeld einer meiner liebsten Songs vom Album, damit aber auch doppeltes Emotionsproblem.

Die Vorband We never learned to live habe ich an dem Abend auch zum ersten Mal ever gehört, obwohl sie mir namentlich schon eine Weile bekannt war. Leider habe ich sie beim ersten Mal als etwas langatmig empfunden.

FJØRT waren im Gegensatz dazu sehr schön, laut und eben sehr spannend – ich erinnere mich an akut gefährdete Fotografen auf der Bühne.

Diesen Song [Kleinaufklein] haben wir bis jetzt auf jedem einzelnen Konzert gespielt ..“
-Müssten wir eigentlich mal ändern ..
„Aber nicht heute!“

Am Montag darauf, dem 29. Februar, ging es für mich auch schon nach Frankfurt. Das Konzert am Abend im Elfer war ebenfalls bereits im Vorfeld ausverkauft. Im Vergleich zu Berlin war es allerdings um einiges enger und dicht gedrängt. Dafür gab es aber auch kleine Änderungen an der Setlist zu hören und das eben schon genannte Belvedere war nun auch vertreten – und ich dachte, ich wäre vorbereitet gewesen, haha. Lichterloh rutschte stattdessen an einen prominenteren Platz in der Setlist, nämlich in die Zugabe.

Durch den eher vollgestopften Laden kam es an diesem Abend allerdings auch zu einem Vorfall, der eine Nase und einen Basshals betraf. Sieht man davon ab, war es meiner Meinung nach allerdings ein sehr gelungener Abend und ein sehr gelungenes Konzert – Frankfurt, gerne wieder!

Eine Woche später machte sich unsere kleine Gruppe – ääh, ich meine #klassenfjørt – auf den Weg nach München. Mit dem absolut unterhaltsamsten Fernbusfahrer ever!

Die Kranhalle kannte ich schon von der Adam Angst Tour im letzten Herbst und auch das drumherum hatte mir eigentlich sehr gut gefallen. Bei der FJØRT-Show kam es mir dann aber doch ein bisschen leer (und ein bisschen lahm) vor, was ich ein bisschen schade fand. Im Gegensatz zu anderen Locations auf der Tour handelte es sich hierbei aber eben auch um eine kleinere „Halle“ und nicht um einen Club. Hinzu kam natürlich noch die absolut nicht sehenswerte Barkarte dort.

Nach den beiden ausverkauften Konzerten habe ich hier doch sehr deutlich einen Unterschied gemerkt. Dem Konzert an sich hat das aber natürlich keinen Abbruch getan.

Am Tag darauf stand für mich das Konzert in Nürnberg im Club Stereo an. Eine eher spontane Reise, die ich mir im Nachhinein gerne erspart hätte. Nicht wegen der Show am Abend, sondern eher wegen Nürnberg an sich und meiner Überforderung.

Im Gegensatz zu München am Vortag war der Club Stereo ein wundervoller kleiner Club im Keller mit einer kleinen Bühne. Obwohl auch dieses Konzert – wenn ich mich recht erinnere – nicht ausverkauft war, war es ordentlich voll vor der Bühne. Hier habe ich für mich auch endlich festgestellt, dass We never learned to live dann doch eine sehr gute Vorband sind und absolut hörenswert!

Mittwochs folgte dann das Konzert, quasi Zuhause, in Köln im Artheater. Auch hier – natürlich? – wieder ausverkauft. Auch hier verläuft es sich durch den Innenhof mit Bänken & Raucherzelt und dem ganzen drum und dran aber auch sehr, sodass man nicht die ganze Zeit so rumgeschoben wird im Vorraum.

Auch wenn ich gerne etwas abwechslungsreicher schreiben würde, war auch dieses Konzert einfach sehr super.
Anders, als unser vermeintlicher Heimweg, wenn man spontan vergessen hat, dass es unter der Woche war. Vier Stunden am Kölner Hauptbahnhof? Easy!

Mit leichtem Schlafdefizit – so circa 48 Stunden .. – ging es donnerstags dann auch zum letzten Konzert der Tour ab nach Hamburg. Das ist schon an sich sehr viel Liebe, aber mit einem FJØRT-Konzert abends im Molotow noch ein bisschen mehr. Hostels, die maximal 100 Meter vom Club entfernt sind, stellten sich als sehr praktisch heraus, nachdem wir praktischerweise auch gleich in Annikas Geburtstag reinfeiern konnten.

Nach vielen tollen Konzerten war dieses noch einmal ein bisschen besser, ein bisschen absurder und sehr, sehr viel wilder.

Im Nachhinein war es für mich eine der besten Ideen, diese sechs Konzerte zu besuchen. Allein um einmal alles so richtig zu realisieren. FJØRT sind gut fürs Herz und machen eine wahnsinnig gute Show, die toll mitanzusehen ist.

Gelesen: Wolfszeit von Nina Blazon

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  • Erschienen: Februar 2012
  • Seiten: 576 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • Preis: 7,99€ (eBook)
  • ISBN: 978-3473400706 
  • Kaufen & Klappentext: hier!

 

Wolfszeit“ von Nina Blazon ist ein wunderbarer Jugendroman, der im Frankreich des 18. Jahrhunderts spielt und sich mit der Legende um eine Bestie beschäftigt. Der Protagonist Thomas Auvray macht sich von Versailles aus auf den Weg in die französische Provinz, anfangs noch aus dem Wunsch heraus, das Tier zu zeichnen und möglicherweise eine neue Tierart zu entdecken.

Im Laufe des Romans tauchen sehr viele verschiedene Personen auf. Teilweise sind es Opfer der Bestie, aber eben auch viele Nebencharaktere. So hatte ich teilweise schon das Problem, Leute zu verwechseln oder sie nicht als die gleiche Person aus einer anderen Szene wiederzuerkennen. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass französisch mir einfach keine vertraute Sprache ist und die Namen somit auch nicht.

Der Handlung an sich hat es wirklich nichts genommen und vor allem zuletzt wurde es wirklich sehr spannend. Immer wieder kamen bei mir Vermutungen auf, wer etwas mit der Bestie zutun haben könnte und auch der Protagonist lenkte immer wieder in eine bestimmte Richtung. Ich muss zugeben, dass ich bis zum Schluss nicht wirklich darauf gekommen bin, wer denn nun wirklich Schuld war.

Wölfe haben eine wilde, reine Seele“, stieß er hervor. „Sie sind gut! Gut!“ (S. 393)

Ich persönlich finde Nina Blazons Art zu schreiben sehr angenehm zu lesen und auch, wenn der Roman beinahe 600 Seiten hat, kam es mir gar nicht so lange vor. Auch die Entwicklung der Protagonisten, vor allem Thomas, finde ich sehr schön und auch realistisch, da er eben immer noch aus einem ganz anderen Umfeld kommt, als Adrien oder Bastien, mit denen er sich auf der Jagd nach der Bestie anfreundet.

Vor allem zum Ende des Romans hin, hätte ich mir aber wirklich gewünscht, dass es noch eine Weile so weitergeht. Nicht, weil es mir zu abrupt kam oder in meinen Augen noch etwas gefehlt hätte, sondern weil der Epilog (ich nenne das letzte Kapitel jetzt einfach einmal so) so eine schöne Atmosphäre verbreitet hat, nachdem es vorher eben alles sehr spannend und nervenaufreibend gewesen war.

Wolfszeit“ ist der erste Roman von Nina Blazon gewesen, den ich gelesen habe. Ich habe zwar immer viel von der Autorin gehört, allerdings bin ich eben erst jetzt dazu gekommen, etwas von ihr zu lesen. Ich würde aber definitiv wieder zu einem Buch von ihr greifen, weil ich „Wolfszeit“ sehr angenehm zu lesen fand.

Late Night Tunes #1

In letzter Zeit liegt der Blog hier wirklich flach. Naja, nicht wirklich, aber irgendwie fällt es mir schwer, über die Dinge zu bloggen, die im Moment eigentlich auf meiner Liste stehen – als allererstes natürlich immer noch der Bericht zu den beiden Frank Turner Konzerten im Januar. Da ich aber doch Lust habe, irgendetwas zu schreiben, jetzt halt ein kleines neues Format.

Denn Musik hören ist momentan irgendwie das einzige, was ich auf die Reihe bekomme ..

Bestes Album

Allein das ist schon eine ziemlich schwierige Entscheidung, da zuletzt zwei Alben rausgekommen sind, die ich wirklich sehr, sehr gerne höre und über die ich mich auch sehr gefreut habe. Letztendlich würde ich mich aber wohl doch (immer) für Turbostaat entscheiden, weil sie mich auch schon eine ganze Weile begleiten. Am 29. Januar kam das aktuella Album Abalonia raus und nach einigen wenigen Anlaufschwierigkeiten bin ich nun wirklich sehr verliebt darin. Allein für einen Song namens „Die Arschgesichter“. An dieser Stelle kann ich wirklich nur sagen: Hört das! Sofort!

Beste Neuentdeckung

(1)

Dieses Album ist nicht neu im Sinne von „neu auf dem Markt“ sondern eher „neu in meinem Musikkosmos“. Ich rede hier von Pale Horses von mewithoutYou, welches letztes Jahr erschienen ist und sich eher im Hardcorebereich bewegt. Für mich immer irgendwie ein schwieriges Thema, da ich Musik dieses Genres nur ganz beschränkt gut finden kann oder eben auf Dauer hören kann – oder zumindest war es bisher immer so. Zumindest, wenn ich mir angucke, was für tolle Songs auf diesem Album sind („D-Minor“, „Lilac Queen“, „Rainbow Signs“).

The other night I dreamt I was finally out of college
In my own pair of sandals, I had turned into my father

(Rainbow Signs)

(2)

Dass das mit diesem Genre und mir vielleicht doch noch etwas wird, merkt man vielleicht daran, dass nachfolgender Song sich wohl ebenfalls dort einreihen würde, würde man es denn darauf anlegen. Ich spreche von Life Less Ordinary von The Bronx aus ihrem vierten Album.

Von der Band gehört hab ich zum ersten Mal, da sie mit Frank Carter & The Rattlesnakes auf Tour waren. Außerdem ist eine Band, die ihre vier Alben alle gleich benannt hat doch schon irgendwie interessant.

Größte Überraschung

Okay, ich habe genau ein Problem, mit dem ich in den seltensten Fällen umgehen kann beim Musik hören und das sind weibliche Sänger. Ich weiß selbst nicht, warum, aber wenn ich darüber nachdenke höre ich eigentlich keine Band regelmäßig, die über eine Sängerin verfügt. Ich bin mir sogar relativ sicher, dass sich keine eben solche Band in meiner Plattensammlung befindet ..

Als ich allerdings irgendwann in den letzten Wochen in den Mix der Woche bei Spotify reinhörte, stieß ich auf Daddy’s Girl von Shawny Sanders und in diesen Song bin ich seitdem eben doch ein bisschen verliebt, auch wenn es in meinem Empfinden sogar ziemlich poppig ist.

Für’s Herz

Okay, diesen Song habe ich gestern ganz zufällig im Radio gehört, als ich wieder nach Hause gefahren bin und eigentlich würde ich sowas NIEMALS HÖREN. Und vielleicht schäme ich mich auch ein bisschen dafür, aber naja. Hat mir halt doch ganz gut gefallen. Ich lasse es unkommentiert und hinterlasse einen kleinen Link zum Video ..

Mal wieder ausgegraben

Vor ein paar Jahren habe ich mich musikalisch gesehen noch in eher anderen Bereichen bewegt und ein paar dieser Songs entdecke ich auch heute immer mal wieder neu für mich. In letzter Zeit war das ganz besonders Angel von Judas Priest, was meiner Meinung nach eine ziemlich schöne Ballade ist.

Bei diesen fünf Punkten will ich es an dieser Stelle auch erst einmal belassen und bis zum nächsten Monat fleißig weiter sammeln.