Media Monday #276

Uff, schon wieder Montag. Schon wieder Uni. Das sagt alles über diesen Tag.

 

1. Horrorfilme im Oktober gibt es bei mir nicht, weil ich dann bis zum Ende des Jahres nicht mehr vernünftig schlafen werde.

2. Gerade (?) sollte man unbedingt im Kino gesehen haben, denn (ich gehe eigentlich so gut wie nie ins Kino. Kann mich nicht mal an meinen letzten Besuch erinnern).

3. Die deutsche Synchro von Trolls ist ein klassisches Beispiel, wo mit einem prominenten Namen geworben wird, um mehr Leute ins Kino zu locken.

4. Einen guten Science-Fiction-Film würde ich auch gerne einmal sehen.

5. No Matter How Narrow von Republic of Wolves hebt sich angenehm von einem Großteil anderer Music ab, die ich momentan so höre. Dringende Empfehlung!

6. Nähme man Grey’s Anatomy für bare Münze, würde wohl kein Krankenhaus mehr richtig funktionieren.

7. Zuletzt habe ich Heisskalt in Essen live gesehen und das war sehr schön, weil einer der Lieblingsmenschen dabei war.

Media Monday #275

Letzte Woche bin ich auf Grund von spontanen Wochenendaktivitäten in Hamburg, Braunschweig und Frankfurt nicht dazu gekommen, meinen Beitrag zu verfassen. Dafür habe ich die Lieblingsband auf dem Reeperbahn Festival gesehen, habe mich spontan tättowieren lassen und habe Sonntags dann noch Heisskalt gesehen. Montag bestand dann nur noch aus Mac & Cheese.

1. Meine Serien-HeldIn ist immer noch Jessica Jones aus der gleichnamigen Netflix-Serie. Krysten Ritter ist meiner Meinung nach eine grandiose Schauspielerin!

jessicajones

2. Zugegeben, anfänglich wollte ich Fargo nur wegen Bob Odenkirk (Better Call Saul) schauen, doch zumindest die erste Staffel fand ich auch abgesehen davon sehr, sehr spannend. Und sie haben Martin Freeman!

3. Annalise Keating (HTGAWM) ist ein grandioses Beispiel für eine richtig starke Frauenfigur, denn sie zeigt sowohl ihre starken, als auch ihre schwachen Seiten.

4. Mein letzter Spontankauf waren Karten für den Grand Münster Slam der Donots im Dezember. Wegen Vorbands.

5. Twelve war mir anfänglich richtiggehend unsympathisch, doch als im Laufe der Staffel wurde besser ersichtlich, warum er sich verhält, wie er sich verhält und das war schön.

6. Die erste Staffel Penny Dreadful ist auf jeden Fall unter meinen Favoriten für dieses Jahr, weil Eva Green ihre Rolle so gut darstellt – und auch wirklich ein bisschen gruselig.

7. Zuletzt habe ich angefangen, Grey’s Anatomy weiterzugucken und das war ein bisschen kompliziert , weil ich nicht mehr wusste, wo ich aufgehört habe.

cristinayang

Media Monday #273

1. Shadowhunters ist mir ja irgendwann zu blöd geworden, da es sich meiner Meinung nach viel zu wenig am Buch orientiert hat. Schlimmstes Netflix Original bis jetzt.

2. Zuletzt gekauft habe ich gestern die beiden Platten von Gisbert zu Knyphausen – endlich!

3. Selbstfindungstrips oder spirituelle Sinnsuche brauche ich wirklich nicht. Den Großteil meiner Reisen mache ich für Musik.

4. Die Special Edition der FJORT Platte hat bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal (o.ä.), schließlich ist es ein wunderbares, mir persönlich wichtiges Album und außerdem dazu auch noch sehr schön neu aufgemacht.

5. Allein schon wegen des schönen Schubers musste ich „Timelord Fairy Tales“ vorbestellen.

6. Star Trek lässt mich vollkommen kalt, da ich es als Kind immer mit meinem Bruder ansehen musste und es da schon furchtbar langweilig fand.

7. Zuletzt habe ich am Samstag in meinen Geburtstag reingefeiert und das war wunderbar schön, weil wunderbare (& schöne) Menschen dabei waren.

[13.09.16] Moose Blood im Underground in Köln

Nachdem das aktuelle Album Blush von Moose Blood Anfang/Mitte August erschienen ist, startete am Dienstag die Tour im Kölner Underground. Zusammen mit Luca Brasi und PUP, die ebenfalls beide dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten, war das genremäßig ein sehr schön zusammengestellter Abend. Dazu passend ist das Underground einer meiner liebsten Clubs in Köln. Es ist wunderbar gut erreichbar vom nahegelegenen Bahnhof und bietet ausreichend Sitzfläche vor der Location – falls mal eine Band spielt, die man nicht unbedingt sehen möchte. Das war aber gestern definitiv nicht der Fall. Man hätte vielleicht höchstens 2-3 Grad Temperaturunterschied entfliehen können – danke Sommer, dass du wieder da bist.

Luca Brasi haben zumindest meinem Empfinden nach ziemlich pünktlich angefangen. Da ich die Australier leider nur von ihrer Split mit Apologies, I have none kenne und ihr aktuelles Album If this is all we’re going to be bis jetzt noch nicht gehört habe, kannte ich allerdings keinen ihrer Songs so richtig – also, gar nicht eben. Trotzdem waren sie sehr schön anzusehen und ich habe mir zumindest vorgenommen, mich demnächst einmal etwas genauer mit dem aktuellen Album zu beschäftigen. Der Name war mir auf jeden Fall nicht unbekannt, auch wenn ich eher mit einem einzelnen Künstler und nicht mit einer Band gerechnet habe, nachdem ich den Namen hörte.

Im Anschluss daran spielten nur mit einer kurzen Umbaupause direkt PUP. Die kannte ich bereits oberflächlich von ihrem aktuellen Album The Dream is over, aber nach einmal hören konnte ich da live auch nicht sehr viel rekapitulieren. Zudem haben mich PUP live auch nicht allzu sehr begeistern können. Nicht, weil sie musikalisch nicht gut fand, sondern eher aus dem Grund, weil der Funke nicht wirklich überspringen konnte und ich sie live eher unpersönlich fand.

Mir hat dieser eine Auftritt von PUP also durchaus gereicht und ich muss sie nicht unbedingt noch einmal sehen, auch wenn ich mich zumindest daran erinnern kann, dass ich die Platte wirklich gut fand.

Zuletzt waren da dann natürlich noch Moose Blood, sozusagen der Höhepunkt des Abends. Der Grund, warum ich eigentlich dort war, auch wenn, wie bereits erwähnt, der ganze Abend sehr „prominent“ war. Zumindest in meinem Empfinden.

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich da eigentlich anfangen soll, weil mir die Show, zumindest insoweit ich etwas davon habe sehen können, sehr gut gefallen hat. Dazu war die Setlist ebenso prima. Angefangen mit Pastel und Honey vom neuen Album, über natürlich Bukowski und Gum gab es für mich nur einen einzigen Song zu vermissen und das war Kelly Kapowski vom Vorgängeralbum.

Lange auf sich warten ließ da nur mein liebster Song von Blush und gleichzeitig die Vorab-Single Knuckles, der als letztes gespielt wurde. Das war aber gleichzeitig auch ein prima Abschluss für die Show, die in meinen Augen wirklich rundum gelungen war. Und das trotz Tourauftakt! Verwirrt hat mich bloß ein bisschen, was für ein junges, hüpfbegeistertes Publikum Moose Blood so anziehen, aber vermutlich auch vor allem dadurch war die Stimmung während der Show sehr gut.

Letztlich war es schade, dass PUP mich live nicht so sehr begeistern konnten, aber für Moose Blood hat sich die Show dann doch umso mehr gelohnt. Ich möchte mehr davon!

[10.09.2016] John Coffey im Luxor in Köln

Nachdem ich hier vor kurzem erst über die letzte EP von John Coffey geschrieben habe, fand am Samstag das Konzert ihrer Abschiedstour in Köln statt. Im Luxor war ich zuvor noch nie gewesen, hatte mich aber bereits im Vorfeld über die Nähe zum Südbahnhof gefreut.

Bevor ich aber noch irgendetwas bezüglich des Konzerts schreibe, erst einmal ein kleiner Gedanke nebenbei. Ich weiß gar nicht so recht, was ich zur Show sagen soll, weil ich einfach nichts gesehen habe. GAR nichts, abgesehen von einem Finger und dem Sänger, der sich einmal nach hinten verirrte.

Das liegt zum einen daran, dass ich sehr, sehr klein bin und vor mir sehr viele, sehr große Menschen standen. Zum anderen liegt das auch daran, dass der Boden im Luxor zur Bühne hin abschüssig ist, bzw sich dort noch eine Stufe befindet.

Das finde ich vom Konzept her eigentlich sehr klug, hat bei mir dann aber trotz all der Klugheit nicht funktioniert.

Vorband an diesem Abend waren Swain, die ich aber leider aus akutem Zeitmangel (und Käsekoma) verpasst habe. Vielleicht auch deshalb der fürchterliche Platz bei John Coffey nachher.

Die Show hat ziemlich pünktlich gegen 21 Uhr angefangen und da ich ja, wie jetzt schon öfter erwähnt, nichts sehen konnte, konnte ich mich deshalb umso mehr auf die gespielte Musik konzentrieren. Die ist nämlich bei John Coffey auch live sehr, sehr schön gespielt. Es klingt zwar komisch und irgendwie abwertend – ohne Erklärung – aber beim ersten Mal habe ich mir gedacht, dass sie sich eben anhören, wie auf Platte. Damit möchte ich allerdings eigentlich ausdrücken, dass die Band ihre Songs sehr nah am Original, also der Studioversion, spielt.

Ich denke, im Gegensatz dazu kennt auch jeder diese Künstler, die ihre Songs live so sehr vereinfachen, dass man als Hörer nichts aufregendes mehr daran finden kann oder sie eben nur noch am Gesang erkennen kann. Das ist bei John Coffey so gar nicht der Fall und das hat mir sehr geholfen, den Abend und die Show zu genießen.

Lieder, die sich auf jeden Fall in der Setlist befanden bzw an die ich mich noch ganz genau erinnern kann, waren Romans und Heart of a traitor. Was mir leider gefehlt hat, waren vielleicht ein oder zwei akustisch gespielte Songs. Vielleicht weil das ein paar meiner liebsten Songs oder Versionen der Band sind und weil sie verhältnismäßig viele veröffentlicht haben. Genau das hätte ich auch gerne einmal live gespielt gehört.

Es war allerdings sehr schön, John Coffey bei einer ihrer letzten Shows im ausverkauften Luxor sehen zu können. Es war schön, noch einmal die Chance gehabt zu haben, ein Konzert besuchen zu können. Es ist allerdings auch schade, dass es dabei (hoffentlich erst einmal) bleiben muss.