Media Monday #273

1. Shadowhunters ist mir ja irgendwann zu blöd geworden, da es sich meiner Meinung nach viel zu wenig am Buch orientiert hat. Schlimmstes Netflix Original bis jetzt.

2. Zuletzt gekauft habe ich gestern die beiden Platten von Gisbert zu Knyphausen – endlich!

3. Selbstfindungstrips oder spirituelle Sinnsuche brauche ich wirklich nicht. Den Großteil meiner Reisen mache ich für Musik.

4. Die Special Edition der FJORT Platte hat bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal (o.ä.), schließlich ist es ein wunderbares, mir persönlich wichtiges Album und außerdem dazu auch noch sehr schön neu aufgemacht.

5. Allein schon wegen des schönen Schubers musste ich „Timelord Fairy Tales“ vorbestellen.

6. Star Trek lässt mich vollkommen kalt, da ich es als Kind immer mit meinem Bruder ansehen musste und es da schon furchtbar langweilig fand.

7. Zuletzt habe ich am Samstag in meinen Geburtstag reingefeiert und das war wunderbar schön, weil wunderbare (& schöne) Menschen dabei waren.

[13.09.16] Moose Blood im Underground in Köln

Nachdem das aktuelle Album Blush von Moose Blood Anfang/Mitte August erschienen ist, startete am Dienstag die Tour im Kölner Underground. Zusammen mit Luca Brasi und PUP, die ebenfalls beide dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten, war das genremäßig ein sehr schön zusammengestellter Abend. Dazu passend ist das Underground einer meiner liebsten Clubs in Köln. Es ist wunderbar gut erreichbar vom nahegelegenen Bahnhof und bietet ausreichend Sitzfläche vor der Location – falls mal eine Band spielt, die man nicht unbedingt sehen möchte. Das war aber gestern definitiv nicht der Fall. Man hätte vielleicht höchstens 2-3 Grad Temperaturunterschied entfliehen können – danke Sommer, dass du wieder da bist.

Luca Brasi haben zumindest meinem Empfinden nach ziemlich pünktlich angefangen. Da ich die Australier leider nur von ihrer Split mit Apologies, I have none kenne und ihr aktuelles Album If this is all we’re going to be bis jetzt noch nicht gehört habe, kannte ich allerdings keinen ihrer Songs so richtig – also, gar nicht eben. Trotzdem waren sie sehr schön anzusehen und ich habe mir zumindest vorgenommen, mich demnächst einmal etwas genauer mit dem aktuellen Album zu beschäftigen. Der Name war mir auf jeden Fall nicht unbekannt, auch wenn ich eher mit einem einzelnen Künstler und nicht mit einer Band gerechnet habe, nachdem ich den Namen hörte.

Im Anschluss daran spielten nur mit einer kurzen Umbaupause direkt PUP. Die kannte ich bereits oberflächlich von ihrem aktuellen Album The Dream is over, aber nach einmal hören konnte ich da live auch nicht sehr viel rekapitulieren. Zudem haben mich PUP live auch nicht allzu sehr begeistern können. Nicht, weil sie musikalisch nicht gut fand, sondern eher aus dem Grund, weil der Funke nicht wirklich überspringen konnte und ich sie live eher unpersönlich fand.

Mir hat dieser eine Auftritt von PUP also durchaus gereicht und ich muss sie nicht unbedingt noch einmal sehen, auch wenn ich mich zumindest daran erinnern kann, dass ich die Platte wirklich gut fand.

Zuletzt waren da dann natürlich noch Moose Blood, sozusagen der Höhepunkt des Abends. Der Grund, warum ich eigentlich dort war, auch wenn, wie bereits erwähnt, der ganze Abend sehr „prominent“ war. Zumindest in meinem Empfinden.

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich da eigentlich anfangen soll, weil mir die Show, zumindest insoweit ich etwas davon habe sehen können, sehr gut gefallen hat. Dazu war die Setlist ebenso prima. Angefangen mit Pastel und Honey vom neuen Album, über natürlich Bukowski und Gum gab es für mich nur einen einzigen Song zu vermissen und das war Kelly Kapowski vom Vorgängeralbum.

Lange auf sich warten ließ da nur mein liebster Song von Blush und gleichzeitig die Vorab-Single Knuckles, der als letztes gespielt wurde. Das war aber gleichzeitig auch ein prima Abschluss für die Show, die in meinen Augen wirklich rundum gelungen war. Und das trotz Tourauftakt! Verwirrt hat mich bloß ein bisschen, was für ein junges, hüpfbegeistertes Publikum Moose Blood so anziehen, aber vermutlich auch vor allem dadurch war die Stimmung während der Show sehr gut.

Letztlich war es schade, dass PUP mich live nicht so sehr begeistern konnten, aber für Moose Blood hat sich die Show dann doch umso mehr gelohnt. Ich möchte mehr davon!

[10.09.2016] John Coffey im Luxor in Köln

Nachdem ich hier vor kurzem erst über die letzte EP von John Coffey geschrieben habe, fand am Samstag das Konzert ihrer Abschiedstour in Köln statt. Im Luxor war ich zuvor noch nie gewesen, hatte mich aber bereits im Vorfeld über die Nähe zum Südbahnhof gefreut.

Bevor ich aber noch irgendetwas bezüglich des Konzerts schreibe, erst einmal ein kleiner Gedanke nebenbei. Ich weiß gar nicht so recht, was ich zur Show sagen soll, weil ich einfach nichts gesehen habe. GAR nichts, abgesehen von einem Finger und dem Sänger, der sich einmal nach hinten verirrte.

Das liegt zum einen daran, dass ich sehr, sehr klein bin und vor mir sehr viele, sehr große Menschen standen. Zum anderen liegt das auch daran, dass der Boden im Luxor zur Bühne hin abschüssig ist, bzw sich dort noch eine Stufe befindet.

Das finde ich vom Konzept her eigentlich sehr klug, hat bei mir dann aber trotz all der Klugheit nicht funktioniert.

Vorband an diesem Abend waren Swain, die ich aber leider aus akutem Zeitmangel (und Käsekoma) verpasst habe. Vielleicht auch deshalb der fürchterliche Platz bei John Coffey nachher.

Die Show hat ziemlich pünktlich gegen 21 Uhr angefangen und da ich ja, wie jetzt schon öfter erwähnt, nichts sehen konnte, konnte ich mich deshalb umso mehr auf die gespielte Musik konzentrieren. Die ist nämlich bei John Coffey auch live sehr, sehr schön gespielt. Es klingt zwar komisch und irgendwie abwertend – ohne Erklärung – aber beim ersten Mal habe ich mir gedacht, dass sie sich eben anhören, wie auf Platte. Damit möchte ich allerdings eigentlich ausdrücken, dass die Band ihre Songs sehr nah am Original, also der Studioversion, spielt.

Ich denke, im Gegensatz dazu kennt auch jeder diese Künstler, die ihre Songs live so sehr vereinfachen, dass man als Hörer nichts aufregendes mehr daran finden kann oder sie eben nur noch am Gesang erkennen kann. Das ist bei John Coffey so gar nicht der Fall und das hat mir sehr geholfen, den Abend und die Show zu genießen.

Lieder, die sich auf jeden Fall in der Setlist befanden bzw an die ich mich noch ganz genau erinnern kann, waren Romans und Heart of a traitor. Was mir leider gefehlt hat, waren vielleicht ein oder zwei akustisch gespielte Songs. Vielleicht weil das ein paar meiner liebsten Songs oder Versionen der Band sind und weil sie verhältnismäßig viele veröffentlicht haben. Genau das hätte ich auch gerne einmal live gespielt gehört.

Es war allerdings sehr schön, John Coffey bei einer ihrer letzten Shows im ausverkauften Luxor sehen zu können. Es war schön, noch einmal die Chance gehabt zu haben, ein Konzert besuchen zu können. Es ist allerdings auch schade, dass es dabei (hoffentlich erst einmal) bleiben muss.

Media Monday #272

Oh, gerade erst die zweite Woche beim Media Monday dabei und ich hätte es schon beinahe und im wahrsten Sinne des Wortes verschwitzt. Also, naja, entweder es liegt an den Temperaturen oder daran, dass ich immer erst überlegen muss, welchen Wochentag wir heute haben – Sonntag ist übrigens mein klarer Favorit.

1. Die Serie Doctor Who habe ich zuletzt regelrecht durchgesuchtet, denn ab Staffel 8 gibt es einen neuen Doktor und ich wollte unbedingt wissen, wie das alles passiert.

2. Das dritte Doctor Who Staffelfinale, das ich heute gerewatcht habe war ein richtig übler Cliffhanger, schließlich ist der Master einfach blöd.

3. Das lange Warten auf das untenstehende GIF hat sich voll und ganz gelohnt. Das ist wirklich eine der besten Folgen/ eines der besten Specials der Serie!

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4. Elementary hat sich zu meinem Lieblings-Krimi gemausert, da ich die auf neu getrimmte Sherlock-Geschichte wirklich sehr, sehr liebe. Und vielleicht, weil Jonny Lee Miller mich seit Anfang an an jemanden erinnert, ich aber nicht weiß an wen.

5. Vergangenes Wochenende war ich sehr viel unterwegs. Freitags auf einer Party im Aachener Musikbunker, samstags bei John Coffey in Köln (Beitrag folgt) und gestern auf einem Weinfest in Oberhausen.

6. Für morgen habe ich mir vorgenommen mir Luca Brasi, PUP und Moose Blood im Kölner Underground anzugucken. Auch wenn es sicherlich viel zu warm wird. Aber Moose Blood❤

 

7. Zuletzt habe ich das aktuelle Album von The Thermals endlich gehört und das war sehr schön, weil man die 2006er Band zum Glück immer noch heraushören kann, auch wenn trotzdem Unterschiede zu hören sind.

Serientäter: erste Folge

Serien. Seit Netflix ist das so eine richtige Seuche geworden, oder? Jeden Tag erscheinen gefühlt 50 neue Serien – und das sind nur die, die man selbst unbedingt sehen will. Weil Netflix während meiner Semesterferien und außerhalb meiner Reisen für Konzerte ein mal größerer, mal kleinerer Bestandteil meines Lebens ist, dachte ich mir, erzähle ich mal ein bisschen über die Serien, die ich momentan so ansehe.

Als erstes wäre da Elementary, das ich relativ spontan angefangen habe zu gucken, denn Krimis gehen doch irgendwie immer. Wenn ich nicht weiß, was ich als nächstes ansehen will, suche ich mir meistens einen Krimi aus meiner sehr üppig befüllten Liste.

Ich muss zugeben, dass mir die Serie am Anfang so meine Probleme bereitet hat. Irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen, auch wenn ich die Adaption von Sherlock Holmes nach New York und mit seinem sober companion von Anfang an einfach prima fand.

Als Lösung offenbarte sich dann nach circa sechs Folgen, die Serie doch einfach im Originalton mit Untertiteln zu gucken. Klingt einfach, hatte aber bei mir doch durchschlagende Wirkung. Seitdem fand ich viel mehr Interesse an der Serie und kann mittlerweile sogar sagen, dass ich Elementary sogar besser finde, als Sherlock von der BBC. Irgendwie finde ich den Elementary-Sherlock durch die gesamte Sucht-Themantik, die behandelt wird, viel nahbarer und menschlicher. Außerdem finde ich die Beziehung zwischen Joan und Sherlock ganz wundervoll.

Ich hoffe allerdings darauf, dass Netflix in Kürze auch die restlichen Staffeln der Serie in sein Programm aufnimmt.

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Elementary habe ich dann vor kurzem pausiert, um endlich Doctor Who weiterzugucken. Ich weiß nicht mehr, wann ich das genau pausiert hatte, aber jetzt war ich wieder dazu bereit, die Reisen des Doctors weiter anzuschauen. Vor allem fühlte ich mich aber auch endlich dazu bereit, mich mit dem elften Doctor anzufreunden, denn nach den drei Staffeln mit David Tennant als Doctor war mir das zunächst ziemlich schwer gefallen und Eleven war mir viel zu wuselig. Und ich habe David Tennant zu sehr vermisst und der Bruch zwischen Staffel 4 und Staffel 5 war mir irgendwie zu krass damals (ihr seht, vermutlich habe ich Doctor Who vor einer Dekade pausiert ..).

Naja, es ist gekommen, wie es kommen musste. Ich verehre Matt Smith als Doctor mittlerweile sehr und habe Angst vor Staffel 8 und dem zwölften Doctor.

Aber ich muss schon sagen, dass in Staffel 5-7 und meiner Meinung nach ganz besonders in Staffel 6 so unfassbar viel passiert, was den Doctor direkt betrifft. Es sind nicht mehr diese „Fälle“ die der Doctor da abarbeitet, sondern die Handlung dreht sich viel öfter auch um ihn und seinen companion. Das hat mich wirklich sehr mitgenommen.

Momentan bin ich aber noch motiviert, endlich mit Doctor Who aufzuholen, jap!

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Zuletzt ist da noch die erste Staffel Outlander, die ich bei der zweiten Ausstrahlung bei VOX mit meiner Mutter angefangen habe. Ich habe irgendwann mal das erste Buch angefangen, es aber aus irgendeinen Grund nie zu Ende gelesen. Wahrscheinlich ging es da auch um die Aufmerksamkeitsspanne ..

Meine Mutter hat die Bücher im Gegensatz zu mir beinahe alle gelesen und so weiß ich zumindest von ihr, dass die Serie relativ nah am Geschehen in den Büchern ist.

Mir gefällt auf jeden Fall der Schauplatz der Serie sehr gut – ich meine, hallo? Schottland! Auch die Beziehung zwischen Claire und Jamie finde ich sehr schön dargestellt, sehr intensiv auch von den beiden Schauspielern dargestellt.

Heute Abend startet ebenfalls bei VOX die zweite Staffel und ich bin auf jeden Fall sehr neugierig, wie es weitergehen wird. Wenn auch gleichzeitig vorsorglich schon einmal ein bisschen genervt, weil ich es nicht notfalls streamen kann. Normales Fernsehen bin ich irgendwie nicht mehr gewohnt. Viel zu viel Werbung! Naja, zur Not lasse ich es mir von meiner Mutter nacherzählen!